Volleyball-News

1. Liga Frauen: Diskussionen um Erfurts Zukunft

Volleyball Magazin - Di, 02/20/2018 - 11:57

Mit einem deutlichen 3:0-Heimerfolg (22, 13, 16) sorgten die Spielerinnen vom VfB Suhl Lotto Thüringen am Wochenende sowohl in der Tabelle der 1. Liga der Frauen als auch in Volleyball-Thüringen für klare Verhältnisse und erzwangen die Vorentscheidung im Kampf um den neunten Tabellenrang, der den sportlichen Klassenverbleib für Suhl bedeutet.

In Erfurt wird nun über die Zukunft des Erstliga-Teams diskutiert, wie die Thüringer Allgemeine Zeitung berichtet:

„Es war eine entscheidende Niederlage im Oberhaus. Denn bei noch zwei ausbleibenden Spielen und sechs Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Suhl inne hat, ist es nur noch theoretisch möglich, den Klassenerhalt zu erreichen. Aufgrund des schwierigen Restpogramms (gegen Potsdam, beim Dresdner SC) sind zwei Siege praktisch ausgeschlossen.

Der Verein ist somit wie im Vorjahr abgestiegen. Letztes Jahr blieb Erfurt in der 1, Liga, weil kein Verein aus wirtschaftlichen Gründen aufsteigen wollte. Ähnliches Szenario könnte es auch in diesem Jahr wieder geben, zumal der Verband die 1. Bundesliga der Frauen gerne aufstocken würde. Doch ob der Erfurter Verein erstklassig bleiben möchte, ist fraglich. Am Dienstag trifft sich der Vereinsvorstand, um darüber zu beraten. Entscheidend werden auch die Sponsoren sein, die am Ende vielleicht das letzte Wort haben, in welcher Größenordnung sie den Verein unterstützen wollen.

Bei einem Abstieg würde es einen Komplettumbruch geben. Auch einen neuen Trainer müsste sich der Verein suchen. Kronseders Vertrag gilt nur für das Oberhaus. Ein Engagement in der 2. Bundesliga schließt er zudem aus. ,Wenn es in der 1. Liga weitergeht, mache ich aber gerne weiter’, so der 30-Jährige, ,ich möchte das Projekt weiterführen, denn das ist noch nicht fertig. So kann ich eigentlich nicht gehen.’”

 

Trainer Jonas Kronseder würde gern in Erfurt weiterarbeiten Foto: schwarz-weiss-erfurt.de
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1. Liga Frauen: Trainer Waibl bleibt bis 2021 in Dresden

Volleyball Magazin - Di, 02/20/2018 - 11:48

Dem Management des Dresdner SC ist es gelungen, Cheftrainer Alexander Waibl für drei weitere Jahre an den Verein zu binden. Beim DSC setzt man damit auch weiterhin auf Kontinuität. Am 7. April 2009 präsentierte der Klub den Stuttgarter Alexander Waibl als neuen Cheftrainer. Seit der Saison 2009/10 leitet er nun schon die sportlichen Geschicke und hat  mit dem DSC-Management um den Vorstandsvorsitzenden Jörg Dittrich und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann den Verein zum nationalen und internationalen Aushängeschild entwickelt.

In seiner bisherigen Amtszeit gewann Alexander Waibl bereits dreimal die Deutsche Meisterschaft (2014, 2015, 2016) sowie zweimal den DVV-Pokal (2010, 2016). Zudem etablierte er den Verein auch im internationalen Wettbewerb. In seiner ersten Saison gewann der gebürtige Schwabe den CEV Challenge Cup (2010) und in sechs Jahren Champions League erreichte er 2012, 2015, 2016 jeweils die Play-off-Phase.


„Obwohl ich schon ein paar Jahre hier bin, gab es für mich keinen Gedanken an eine andere Zukunft, als beim DSC zu bleiben. Die immer wieder neuen sportlichen Herausforderungen, die über die Jahre immer weiter verbesserte Struktur, das gigantische Fanpotential und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Vorstand und Geschäftsführung sind in erster Linie mitverantwortlich für die Entscheidung”, sagt Waibl.

Der Akribiker richtet den Blick auf die kommenden Herausforderungen: „Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, werden wir Wege finden müssen, eine neue, größere und moderne Spielstätte zu bekommen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erweitern. Wenn Politik, unsere Sponsoren und Fans gemeinsam dieses Ziel verfolgen, wird es zu schaffen sein.”

Dass Alexander Waibl ein Händchen dafür hat, die Wettbewerbsfähigkeit der DSC-Damen zu maximieren, stellt er immer wieder unter Beweis. Unter seiner Führung haben sich zahlreiche Dresdner, aber auch internationale Talente zu Führungsspielerinnen entwickelt und auch in diesem Jahr es gelungen, ein junges, hungriges Team zusammenzustellen, welches er nicht nur in das DVV-Pokalfinale geführt hat – der Dresdner SC steht im Viertelfinale des CEV-Cups und bildet mit Stuttgart und Schwerin derzeit das Dreigestirn an der Spitze der Bundesliga.

Alexander Waibl bleibt bis 2021 in Dresden. Foto: Dirk Michen
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Techniker Beach Tour mit drei neuen Spielorten

Volleyball Magazin - Mo, 02/19/2018 - 13:32

Während die Beachvolleyball-Teams mitten im Wintertraining für die Saison stecken, wurde der Sommerfahrplan für die Techniker Beach Tour 2018 festgezurrt. Den Auftakt zur größten nationalen Serie Europas bildet vom 8. bis zum 10. Juni das Turnier auf dem Schlossplatz in Münster.
 
„Auch in diesem Jahr haben wir eine sehr schöne Mischung aus Stadt- und Strand-Turnieren. Mit Düsseldorf können wir ein neues Gesicht auf der Tour begrüßen, bei dem sich die Stadt und die Menschen auf ein großartiges Turnier auf dem Burgplatz an der Rheinuferpromenade freuen können. Außerdem kehren Leipzig und Zinnowitz zurück, die ich ebenfalls als große Bereicherung sehe. Ich bin auch sehr stolz darauf, dass wir mit der Präsenz im Free-TV auf Pro7Maxx sowie auf den reichweitenstarken Streaming-Plattformen ran.de und Sportdeutschland.TV medial in neue Sphären stoßen und 2018 ein neues Zeitalter einläuten”, sagt DVV-Präsident Thomas Krohne.
 
Mit Düsseldorf (22. bis 24. Juni), Leipzig (27. bis 29. Juli) und Zinnowitz auf Usedom (10. bis 12. August) hält die Techniker Beach Tour gleich drei neue Turnierorte parat. Während die ranghöchste deutsche Serie auf dem Burgplatz an der Rheinuferpromenade in Düsseldorf vom 22. bis 24. Juni eine echte Premiere feiert, kehren Leipzig (letztmalig 2012) und Zinnowitz (2009) nach längeren Pausen auf den Tourplan zurück.
 
Mit Dresden (15. bis 17. Juni) und Nürnberg (29. Juni bis 01. Juli) werden zwei weitere Stadtturniere ausgetragen und zwei weitere Male geht es in Kühlungsborn (13. bis 15. Juni) und St. Peter-Ording (20. bis 22. Juni) an die Strände der Ost- und Nordsee.
 
Das Saisonfinale wird mit den Deutschen Meisterschaften standesgemäß wieder in Timmendorfer Strand ausgetragen. Die Titelkämpfe an der Ostsee finden vom 30.08. bis zum 02.09 statt.

Die Techniker Beach Tour 2018 im Überblick:
08.06.-10.06. Münster/Schlossplatz
15.06.-17.06. Dresden/Altmarkt
22.06.-24.06. Düsseldorf/Burgplatz
29.06.-01.07. Nürnberg/Hauptmarkt
13.07.-15.07. Kühlungsborn/Am Bootshafen
20.07.-22.07. St. Peter-Ording/Übergang Ording
27.07.-29.07. Leipzig/Augustusplatz
10.08.-12.08. Zinnowitz/Fischerstrand
 
Deutsche Meisterschaften
30.08.-02.09.2018      Timmendorfer Strand/Seebrücke
 

Margareta Kozuch wird man sicher auch auf der deutschen Tour erleben. Foto: HochZwei
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1. deutsche Snow-Meister: Becker/Schröder und Fröhlich/Overländer

Volleyball Magazin - So, 02/18/2018 - 21:11

Sie haben Geschichte geschrieben: Lena Overländer und Karoline Fröhlich haben bei den Frauen die erste Deutsche Meisterschaft im Snowvolleyball gewonnen und sich im Finale gegen Constanze Bieneck/Anna-Lena Vogt glatt in drei Sätzen mit 3:0 (11-7, 11-7, 11-3) durchgesetzt. Neben dem ersten DM-Titel im Schnee haben sie sich damit auch ein Startrecht bei der EM-Premiere in Wagrain (23. bis 25. März), dem Geburtsort des Snowvolleyballs, erspielt.

„Ich möchte mich bei allen bedanken, die dieses Turnier möglich gemacht haben. Ohne diese Leidenschaft hätten wir hier heute nicht gewonnen. Lena und ich haben uns Freitag zum ersten Mal begrüßt, aber es hat von Anfang an einfach gepasst für uns. Wir sind überglücklich, dass wir gewonnen haben”, sagte Karoline Fröhlich nach dem Spiel.

Bei den Männern sind die Mitfavoriten Paul Becker und Jonas Schröder ihrer Rolle in den zwei Tagen in Winterberg eindrucksvoll gerecht geworden. Im Finale siegten sie mit 3:0 (11-8, 11-9, 15-13) gegen Danny Richter-Darge/Dennis Kliche. „Das 3:0 war nicht so deutlich, wie es für den ein oder anderen vielleicht rübergekommen ist. Am Ende hat man gemerkt, dass wir schon so lange zusammen spielen”, sagte Paul Becker. „Ich möchte den Jungs aber ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben unglaublich stark gespielt und wirklich alles gegeben. Es ist eine junge Sportart, aber wir haben da Bock drauf. Der DVV möchte Snowvolleyball weiter voran bringen und wir sind für alles offen.”

In der nächsten Ausgabe des Volleyball Magazins, die am Donnerstag (22. Februar) erscheint lesen Sie eine ausführliche Reportage über die DM-Premiere auf Schnee und Eis.

Alle Medaillengewinner bei der Snow-DM in Winterberg. Foto: Conny Kurth
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Winterberg erlebt die Snowvolleyball-Premiere in Deutschland

Volleyball Magazin - Sa, 02/17/2018 - 19:18

Premiere im Schnee: Am Samstag starteten in Winterberg die 1. Deutschen Meisterschaften im Snowvolleyball. Sechs Frauen-Teams und acht Männer-Teams kämpfen um den ersten DM-Titel im Schnee und jeweils einen Startplatz bei der Europameisterschafts-Premiere in Wagrain.

Die ersten zwei Halbfinalisten bei den Frauen stehen fest. Sowohl Lena Overländer/Karoline Fröhlich als auch Pia Lemberger/Carmen Straub haben ihre zweiten Poolspiele gewonnen und den direkten Einzug unter die ersten Vier perfekt gemacht. Overländer/Fröhlich buchten ihr Ticket mit einem 2:0 (11-7, 11-8) gegen Elisa Belaschk/Ninja Priesterjahn. „Wir harmonieren wirklich sehr gut auf dem Feld. Im Prinzip haben wir gestern das erste Mal zusammen gesprochen, daher freut es uns, dass es so gut klappt. Es macht wirklich Spaß. Wir freuen uns auf das Halbfinale am Sonntag“, sagte Karoline Fröhlich.

Lemberger/Straub benötigten die volle Distanz über drei Sätze, jubelten am Ende nach einem 2:1 (6-11, 11-9, 11-5)-Sieg gegen Constanze Bieneck/Anna-Lena Vogt über den Gruppensieg und das Semifinale.

Bei den Männern stehen Paul Becker/Jonas Schröder als erstes Team im Halbfinale. Gegen Peter Nogueira-Schmid/Sebastian Korbach holten sie ihren zweiten Sieg ohne Satzverlust mit 2:0 (11-6, 11-7). Damit ersparten sie sich die erste K.o.-Runde und können entspannt auf den morgigen Halbfinal-Gegner warten, das im 12.00 Uhr gespielt wird.

Toni Schneider/Daniel Sprenger starteten perfekt in das Turnier und schlugen die Titelanwärter Benedikt Doranth/Marcus Popp, im ersten Krimi des Tages mit 2:1 (15-13, 8-11, 11-6). Auch im zweiten Spiel und damit um den Einzug ins Halbfinale ließen sie nichts anbrennen und feierten einen 2:0 (11-6, 11-7)-Erfolg gegen Maximilian Fromm/Niklas Henseling. „Wir haben viel Spaß und haben auch schon einmal im Schnee gespielt”, sagte Toni Schneider. „Die hektischen Bewegungen sind im Schnee schwieriger, aber wir kommen bisher sehr gut mit den Bedingungen zurecht und freuen uns auf morgen", ergänzte Daniel Sprenger.

+++ So sieht der Sonntag aus +++

Die Gruppenphase ist vorbei, jeweils zwei Halbfinalisten (Gruppensieger) der Frauen und Männer stehen fest. Da bei den Frauen nur sechs Duos dabei sind, bleiben alle im Rennen um die DM-Krone. Bei den Männern müssen mit Jonathan Januschke/Michael Lintl und Jonathan Adler/Tim Richter ohne Sieg die Koffer packen.

Alle K.o.-Spiele am Sonntag werden live auf Sportdeutschland.TV gezeigt (HIER KLICKEN).

Viertelfinale Frauen
09.00 Uhr: Sophie Apel/Franziska Schewe vs. Nina Heinrich/Juliane Ketzer
09.30 Uhr: Elisa Belaschk/Ninja Priesterjahn vs. Constanze Bieneck/Anna-Lena Vogt

Viertelfinale Männer
10.00 Uhr: Peter Nogueira-Schmid/Sebastian Korbach vs. Danny Richter-Darge/Dennis Kliche
10.30 Uhr: Maximilian Fromm/Niklas Henseling vs. Benedikt Doranth/Marcus Popp

Halbfinale Frauen
11.00 Uhr: Lena Overländer/Karoline Fröhlich vs. Sieger Apel/Schewe vs. Heinrich/Ketzer
11.30 Uhr: Pia Lembeger/Carmen Straub vs. Sieger Belaschk/Priesterjahn vs. Bieneck/Vogt

Halbfinale Männer
12.00 Uhr: Toni Schneider/Daniel Sprenger vs. Sieger Nogueira-Schmid/Korbach vs. Richter-Darge/Kliche
12.30 Uhr: Paul Becker/Jonas Schröder vs. Sieger Fromm/Henseling vs. Doranth/Popp

Spiele um Platz drei
13.30 Uhr: Frauen
14.00 Uhr: Männer

Finals
14.45 Uhr: Frauen
15.15 Uhr: Männer

Lena Overländer (rechts) und Karoline Fröhlich freuen sich über den Halbfinaleinzug bei der Snow-DM in Winterberg. Foto: Conny Kurth/DVV
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Live-Übertragung von der Snow-DM am Sonntag

Volleyball Magazin - Fr, 02/16/2018 - 09:11

Am Samstag und Sonntag (17./18. Februar) finden in Winterberg am Sahnehang die 1. Deutschen Meisterschaften im Snowvolleyball statt. Dabei können alle Fans am Sonntag (ab 9.00 Uhr) in den Genuss einer Übertragung der K.o.-Spiele der Frauen & Männer auf Sportdeutschland.TV kommen, wo die historische DM-Premiere im Schnee live auf der eigenen Plattform gezeigt wird. Außerdem werden die Finalspiele auf dem DVV-Facebookkanal „Deutsche Volleyball-Nationalmannschaften“ übertragen.

Die Übertragung am Sonntag startet um 9.00 Uhr mit dem Viertelfinale der Frauen und endet mit dem Männer-Finale, das 15.15 Uhr beginnt. Zusätzlich können alle Fans beide Finalspiele (Frauen 14.45 Uhr, Männer 15.15 Uhr) auf dem DVV-Facebookkanal (Hier klicken) streamen.

Die Premiere im Schnee findet auch in anderen Medien Anklang. So wird das ZDF am Sonntag in der Rubrik „Sport aus aller Welt“ Bilder spielen, der Hessische Rundfunk berichtet – ebenfalls am Sonntag – in der Hessenschau und das WDR Fernsehen sendet am Samstag einen Beitrag in der Lokalzeit und will innerhalb der nächsten Wochen in der Sendung „Sport im Westen“ die Snow-DM aufgreifen.

Am Sonntag wird die Action im Schnee live aus Winterberg übertragen. Foto: CEV
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Friedrichshafen zieht weiter einsam seine Kreise

Volleyball Magazin - Do, 02/15/2018 - 11:26

Der VfB Friedrichshafen ist nach einem Sieg gegen Ford Store Levoranta Sastamala weiterhin Spitzenreiter des Pool B Champions League. In nur 73 Minuten besiegten die Häfler den finnischen Meister mit 3:0 (25:15, 25:13, 25:12) und zeigten vor allem defensiv, dass sie sich den Platz unter den besten zwölf Teams Europas verdient haben. Mit vier Punkten Vorsprung in der Tabelle, vor dem Verfolger aus Ankara, kann Friedrichshafen auch im letzten ausstehenden Spiel nicht mehr von Platz eins verdrängt werden und bleibt in dieser Saison in vier Wettbewerben ungeschlagen.

Nach 21 gespielten Bällen hatte Sastamalas Trainer Sami Kurttila schon seine zweite und damit letzte Auszeit im ersten Satz genommen. Sein Team lag mit 7:14 zurück. David Sossenheimer, Athanasios Protopsaltis, Jakob Günthör, Philipp Collin, Bartlomiej Boladz, Tomas Kocian und Markus Steuerwald ließen keinen Zweifel daran, den Gruppensieg in Pool B schon gegen die Finnen perfekt machen zu wollen. Vor allem in der Paradedisziplin, der Verteidigung, war Friedrichshafen hellwach. Einen fast schon verloren geglaubten Ball rettete Protopsaltis und Sossenheimer münzte ihn in einen Punkt um. Der griechische Außenangreifer schickte kurze Zeit später ein Ass über das Netz und verteidigte erneut einen scharfen Ball des Finnen Urvula mit nur einem Arm.

Sastamalas Libero Florian Ringseis musste gleich zu Beginn des zweiten Satzes einmal tief durchatmen. Ein Angriff von David Sossenheimer landete direkt auf der Brust des Österreichers und bedeutete das 4:2 für Friedrichshafen. 1545 Zuschauer in der ZF Arena erlebten eine einseitige Partie, auch Satz zwei ging im Schnelldurchgang an den VfB.

Die schönste Aktion des Spiels ging dann an den Finnen Urvo Sivula, der mit einem beherzten Sprung über die Bande den Ball im Spiel hielt. Den Punkt machte dann allerdings trotzdem Sossenheimer zum 10:4 für den VfB. Der spielte jetzt für die Galerie, kämpfte trotz der komfortablen Führung um jeden Ball. Fast alles was die Häfler anfassten gelang. Athanasios Protopsaltis, auch an diesem Abend Friedrichshafens Bester, trommelte den Ball zbeim zweiten Matchball zum 25:12 ins Feld.

„Das perfekte Spiel gibt es nicht, aber das war heute schon eine ziemlich gute Leistung des Teams“, sagt Trainer Vital Heynen: „Ich möchte gar keinen herausheben, aber die Abwehr war unglaublich. Unser Gegner hat angegriffen und angegriffen, aber wir haben einfach alles zurückgebracht.“

Dieses Foto dokumentiert, wie überlegen der VfB Friedrichshafen gegen seinen Gegner aus Finnland agierte
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BR Volleys schlagen sich gegen Kazan achtbar

Volleyball Magazin - Do, 02/15/2018 - 11:12

Bangen, hoffen, warten: Doch das Happy End beim Debüt von Stelian Moculescu als Trainer der BR Volleys blieb aus. 5.228 Zuschauer wollten am Mittwochabend in der Berliner Max-Schmeling-Halle sehen, wie der Deutsche Meister dem Champions-League-Sieger Zenit Kazan Paroli bot, und das gelang beim 1:3 (17:25, 20:25, 25:23, 23:25) durchaus eindrucksvoll.

Nach zwei Trainingstagen mit der Mannschaft verzichtete Moculescu auf Experimente in der Startformation und bot gegen den Titelverteidiger neben Okolic Robert Kromm, Steven Marshall, Graham Vigrass, Paul Carroll, Pierre Pujol und Luke Perry auf. Die Gäste traten nicht nur in Bestbesetzung an, sie schlugen auch von Beginn an so auf. Kromm & Co bekamen die Urgewalt ihrer Gegner sofort zu spüren. Erst nach der frühen Auszeit von Moculescu (0:4) fanden die BR Volleys ins Spiel. „Wir müssen die Annahme stabil halten, dann ist was möglich“, hatte der gebürtige Rumäne vor dem Match gesagt.

Gelang das, konnten unter anderem Kromm und Marshall Punktgewinne verbuchen. Doch gegen die nicht zu verteidigenden Kanonenkugeln von Mikhailov und Leon war lein Kraut gewachsen. Auch im zweiten Durchgang versuchten die Berliner alles. Moculescu brachte Klein für Okolic ins Spiel, die Gastgeber kämpften, doch es reichte nicht.

Zu Beginn des dritten Durchgangs erkämpfte sich der Deutsche Meister erstmals eine kleine Führung und siehe da: Sie trotzten dem russischen Überteam einen Satz ab. Die Berliner nahmen den Schwung mit und boten dem Klub-Weltmeister auch im vierten Satz die Stirn. Moculescu scheute sich nicht, Youngster Linus Weber ins kalte Wasser zu werfen, doch auch er konnte Mikhailov in dieser Phase nicht stoppen.

Robert Kromm sagte: „Kazan hat gut angefangen und wir viel in der Annahme verschenkt. Irgendwann haben wir uns an das Tempo gewöhnt. Schade, dass wir einige Chancen verpasst haben. Es gab erste gute Impulse von Stelian Moculsescu.“ Der Trainer selbst war nicht unzufrieden: „Die Jungs waren willig. Das war eine gute Basis, auf der wir weiterarbeiten können. Sie sollen Risiko gehen und dürfen dabei auch Fehler machen. Das wollte ich Ihnen mitgeben.“ Schon am Samstag (18.30 Uhr) darf sich die Max-Schmeling-Halle auf das nächste Topspiel freuen, dann kommt der Tabellendritte aus Frankfurt in die Hauptstadt.
 

Echtes Highlight: In Berlin spielte der Klub-Weltmeister aus Kazan vor
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Moculescus Feuertaufe gegen den Klubweltmeister

Volleyball Magazin - Mi, 02/14/2018 - 15:06

Nach der Vorstellung von Stelian Moculescu als neuem Trainer am Rosenmontag liegt der Fokus der BR Volleys nun auf der ersten Mammutaufgabe des Routiniers und seiner Mannschaft. Diese könnte kaum schwieriger sein, denn der Deutsche Meister empfängt heute Abend um 19.30 Uhr in der heimischen Max-Schmeling-Halle den Champions-League-Sieger Zenit Kazan.

„Das ist ein Match, das die Herzen aller Volleyballer höherschlagen lässt. Gegen Wilfredo Leon und Co zu spielen, ist einfach eine tolle Sache. Da braucht man als Trainer gar nicht viel zu motivieren, jeder will über sich hinauswachsen“, sagte  Moculescu nach seiner ersten Trainingseinheit mit den BR Volleys. Der Schlüssel zu einer guten Leistung gegen die russischen Riesen liegt für ihn in einem der Grundelemente: „Wenn wir es schaffen, die Annahme stabil zu halten, kann das ein interessantes Duell werden, auf das sich die Zuschauer freuen dürfen.“

Dazu müssen die Berliner vor heimischem Publikum aber in absoluter Topform aufschlagen. Zuletzt war dies auswärts leider nicht der Fall. Am Wochenende ging das wichtige Bundesligaspiel bei der SVG Lüneburg klar mit 0:3 verloren und vor allem die mangelnde Ausstrahlung der Mannschaft veranlasste die Vereinsführung zum Handeln. Für Luke Reynolds sitzt nun also Moculescu auf der Bank des Hauptstadtclubs. Der sagt zwar von sich selbst, „kein Zauberer“ zu sein, aber zumindest weiß der 67-Jährige, wie man Kazan schlägt. Im Jahr 2012 gelang ihm mit dem VfB Friedrichshafen das Kunststück, das den BR Volleys in bisher sieben direkten Duellen gegen Zenit verwehrt blieb.

Trotz der äußerst kurzen Eingewöhnungszeit gibt sich der neue Trainer vor dem Match gegen den Titelverteidiger gelassen: „Ich kenne die meisten Spieler meines neuen Teams und weiß, was diese können.“ Die sportliche Ausgangssituation vor der Neuauflage des letztjährigen Champions-League-Halbfinals ist klar: Zenit Kazan steht nach vier Spieltagen schon als Gruppensieger fest. Für die BR Volleys geht es in den beiden verbleibenden Heimspielen darum, jeden Zähler zu sammeln, um im Duell mit Jastrzebski Wegiel entweder Gruppenzweiter oder einer der besten Gruppendritten zu werden. In jedem Fall muss der Deutsche Meister bei aktuell sechs Zählern noch punkten, um das Play-off-12 der Königsklasse erreichen zu können.


Gegen das beste Vereinsteam der Welt gefordert: Robert Kromm und die BR Volleys
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Keine Fake-News: Moculescu neuer Trainer der BR Volleys

Volleyball Magazin - Mo, 02/12/2018 - 12:24

Die Berlin Recycling Volleys reagieren auf das sportliche Auf und Ab der Spielzeit 2017/2018 und trennen sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Luke Reynolds. Bis zum Saisonende wird an dessen Position Stelian Moculescu die sportliche Verantwortung für die Mannschaft übernehmen. Der 67-Jährige leitet schon am Montagnachmittag im Horst-Korber-Sportzentrum das Training des Hauptstadtclubs und wird am Mittwoch (14. Februar um 19.30 Uhr) in der Champions League gegen Titelverteidiger Zenit Kazan erstmals auf der Trainerbank sitzen.

Mit acht Niederlagen in 21 Spielen konnten die BR Volleys mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. Weil in den letzten Monaten sportlich keine positive Entwicklung der Mannschaft erkennbar war, sah sich die Vereinsführung nach dem jüngsten Negativerlebnis am Wochenende in Lüneburg (0:3) zum Handeln gezwungen. BR Volleys-Manager Kaweh Niroomand erklärt: „Wir haben in dieser Saison keine Konstanz in unseren Leistungen gezeigt. Zu den fehlenden Ergebnissen war auch in der Spielanalage keine Besserung erkennbar, obwohl die grundsätzlichen Probleme bekannt und besprochen waren. Der Trainer konnte dem Team leider keine neuen Impulse geben”, und weiter: „Es war ein mutiger Schritt, einem jungen Coach wie Luke Reynolds eine Chance zu geben. Er hat auch ohne Zweifel sein Bestes gegeben. Um unsere Saisonziele in Meisterschaft und Champions League zu wahren, mussten wir dennoch reagieren. Wir wünschen Luke von Herzen alles Gute und ich bin überzeugt, dass er seinen Weg gehen und als Trainer wachsen wird.”

Mit Stelian Moculescu übernimmt ein äußerst erfahrener und ebenso erfolgreicher Übungsleiter das Team: „Ich habe in den anderthalb Jahren seit meinem Abschied beim VfB Friedrichshafen viele Angebote aus dem Ausland erhalten, diese jedoch alle ausgeschlagen. Jetzt hat Berlin mich gerufen. Und nach dem besonderen Abschied, der mir hier nach der Finalserie 2016 bereitet wurde, konnte ich nicht nein sagen. Mich reizt diese Herausforderung ungemein.” Kaweh Niroomand begründet die Wahl des neuen Trainers mit den Worten: „Wir wollten in dieser Situation jemanden mit Erfahrung, den wir kennen. Mit seiner Vita, seiner fachlichen Expertise und Autorität ist Stelian in unseren Augen der richtige Mann.”

Der gebürtige Rumäne ist jedem Volleyballfan in Deutschland und Europa ein Begriff sein. Er führte von 1997 bis 2016 den VfB Friedrichshafen. Als Vereinstrainer wurde er insgesamt 18 Mal Deutscher Meister, 19 Mal DVV-Pokalsieger und 2007 sogar sensationell Champions-League-Sieger mit dem Klub vom Bodensee. Nach 40 Jahren als Hallentrainer verabschiedete sich der 67-Jährige vor zwei Jahren kurzzeitig in den Ruhestand und fungierte zuletzt als Headcoach der österreichischen Beachvolleyball-Nationalmannschaft.

Moculescu hat seinen Urlaub auf Gran Canaria für die neue Herausforderung umgehend beendet und landet am Montag um 13.00 Uhr in Berlin. Schon am Nachmittag leitet er seine erste Trainingseinheit für den Hauptstadtclub. Am Mittwoch (14. Februar, um 19.30 Uhr) wird Stelian Moculescu dann erstmals als BR Volleys-Coach in der Max-Schmeling-Halle agieren – gegen niemand Geringeren als den Champions-League-Sieger und Klub-Weltmeister Zenit Kazan.

Foto: www.foto-herfet.de

 

Aus dem Ruhestand nach Berlin: Stelia Moculescu übernimmt die BR Volleys. Foto: www.foto-herfet.de
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Teilnehmerfelder für die DM-Premiere im Schnee stehen fest

Volleyball Magazin - Mo, 02/12/2018 - 10:29

Baggern, Pritschen oder einem bunten Ball hinterher hechten – wer da an Volleyball denkt, der assoziiert damit Sommer, Sonne, Strand und Meer und nicht Schnee, kühle Temperaturen, Skiunterwäsche oder (Winter-)Berge. Doch am 17. und 18. Februar (jeweils ab 9 Uhr) startet eine neue Ära für eine junge, trendige Sportart: Snowvolleyball.
 
An den ersten Deutschen Meisterschaften, die in Winterberg ausgetragen werden, nimmt auch Marcus Popp mit Partner Benedikt Doranth teil. Marcus Popp hat schon so einiges im Volleyball erreicht. Popp ist 136-facher Hallen-Nationalspieler, Deutscher Meister, DVV-Pokalsieger und hat sowohl an den Olympischen Spielen 2008 als auch 2012 mit der Hallen-Nationalmannschaft teilgenommen. Auch beim Beachvolleyball war er bereits recht erfolgreich und wurde bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand, dem Wimbledon der Beacher, im Jahre 2005 Dritter und 2009 sogar Vizemeister. Bei seinem ersten Wettbewerb auf Schnee vor drei Wochen in Zinnowitz konnte er die komplette Konkurrenz schon einmal bezwingen. Er startet also mit Titelambitionen bei den ersten Deutschen Snowvolleyball-Meisterschaften. Ganz so einfach werden es ihm und seinem Partner Benedikt Doranth die anderen Teams allerdings nicht machen, denn auch sie alle kämpfen um den Titel. Unter anderem wollen auch Paul Becker und Jonas Schröder mit auf das Siegertreppchen. Paul Becker ist mehrfacher Westdeutscher Beachvolleyball-Meister und auch Teilnehmer bei den deutschen Titelkämpfen in Timmendorfer Strand.
 
„Bei der Snowvolleyball-Premiere können sich die Besucher auf abwechslungsreiche Netzaktionen mit attraktiven Athleten im Schnee freuen”, schwärmt Arne Dirks Geschäftsführer der Deutschen Volleyball Sport GmbH. Für „NRW-Lokalkolorit” sorgt die Westdeutsche Beach-Vizemeisterin Lena Overländer aus Essen. Insgesamt scheint die Frauenkonkurrenz deutlich ausgeglichener.
 
Am Fuße des Kahlen Asten in Winterberg kämpfen die „Wintersportler” um den ersten offiziellen Meistertitel. Austragungsort ist der Eventberg Sahnehang. An beiden Tagen (17./18. Februar) wird es ab 9 Uhr spannende Ballwechsel auf dem extra angelegten Court zu sehen geben. Der Eintritt ist frei.

Frauen-Teams
Lena Overländer / Karoline Fröhlich
Constanze Bieneck / Anna-Lena Vogt
Elisa Belaschk / Ninja Priesterjahn
Carmen Straub / Pia Lemberger
Sophie Apel / Franziska Schewe
Nina Heinrich / Juliane Ketzer

Herren-Teams
Benedikt Doranth / Marcus Popp
Jonathan Adler / Tim Richter
Jonathan Januschke / Michael Lintl
Paul Becker / Jonas Schröder
Dan John / Julian Schupritt
Danny Richter-Darge/Dennis Kliche
Maximilian Fromm / Niklas Henseling
Toni Schneider / Daniel Sprenger

Marcus Popp im Angriff beim Zinnowitzer Turnier.
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Sport1 zeigt Play-off-Spiele live im Free-TV

Volleyball Magazin - Do, 02/08/2018 - 11:16

Gute Nachrichten für alle Volleyball-Fans: Die Play-offs in der Bundesliga der Frauen sind ab Samstag, 17. März, live auf SPORT1 im Free-TV zu sehen. Dazu hat die führende 360°-Sportplattform im deutschsprachigen Raum eine Lizenzvereinbarung mit der DOSB New Media GmbH, dem Betreiber von SPORTDEUTSCHLAND.TV, geschlossen. In den Play-offs werden bis zu zehn ausgewählte Partien live im Free-TV gezeigt – exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Online-Übertragung dieser und aller weiteren Spiele erfolgt über SPORTDEUTSCHLAND.TV, dem Online-Sender des Deutschen Olympischen Sportbundes – live und on demand. Den Auftakt macht ein Viertelfinal-Kracher am Samstag, 17. März, live ab 16:00 Uhr auf SPORT1 (Sendezeiten in der Übersicht).
 
Rennen um die beste Ausgangsposition für Play-offs läuft
In der Hauptrunde liefert sich derzeit der Dresdner SC mit Allianz MTV Stuttgart und dem Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin ein enges Rennen um die beste Startposition in die Play-offs – auch hier präsentiert SPORT1 die Topspiele live im Free-TV. Für die anschließenden Play-offs ist im Viertel- und Halbfinale der Modus „best of three" vorgesehen, im Finale wird im Modus „best of five“ der Deutsche Meister ermittelt.
 
SPORT1 zeigt in dieser Saison erstmals die Bundesliga der Frauen live im Free-TV und trifft damit auf das Interesse der Fans: Aktuell liegt der Schnitt bei 120.000 Zuschauern ab 3 Jahren (Z3+). Den Topwert erzielte bisher die Partie des Dresdner SC gegen Allianz MTV Stuttgart, die 150.000 Zuschauer (Z3+) im Schnitt und 290.000 Zuschauer (Z3+) in der Spitze verfolgten.

Neben der Bundesliga der Frauen sind auch die Europameisterschaften 2019 und 2021 auf SPORT1, SPORT1+ sowie im Livestream auf SPORT1.de zu sehen. Zudem hat die Sport1 GmbH die plattformneutralen Verwertungsrechte an der Beachvolleyball-EM der Frauen und Männer bis zum Jahr 2021 erworben.
 
Sendezeiten für die Play-offs der Frauen im Free-TV auf SPORT1:
Samstag, 17. März, 16:00 Uhr live, Viertelfinale, Spiel 1
Mittwoch, 21. März, 19:00 Uhr live, Viertelfinale, Spiel 2
Mittwoch, 28. März, 19:00 Uhr live, Viertelfinale, Spiel 3 (abhängig vom Verlauf der Serie)
Dienstag, 3. April, 18:00 Uhr live, Halbfinale, Spiel 1
Samstag, 7. April, 15:20 Uhr live, Halbfinale, Spiel 2
Samstag, 14. April, 20:00 Uhr live, Halbfinale, Spiel 3  (abhängig vom Verlauf der Serie)
Noch offen, Finale, Spiel 1,
Mittwoch, 25. April, 18:00 Uhr live, Finale, Spiel 2
Samstag, 28. April, 15:20 Uhr live, Finale, Spiel 3
Dienstag, 1. Mai, 13:20 Uhr live, Finale, Spiel 4 (abhängig vom Verlauf der Serie)
Samstag, 5. Mai, 22:30 Uhr, Highlights vom Finale, Spiel 5 (abhängig vom Verlauf der Serie)

Die VBL freut sich auf weitere Spiele live auf SPORT1 im Free-TV. Foto: VBL
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Vital Heynen geht nach Polen – bleibt aber in Friedrichshafen

Volleyball Magazin - Mi, 02/07/2018 - 20:29

Vital Heynen wird Nationaltrainer des polnischen Verbandes. In einer Pressekonferenz wurde dies am frühen Nachmittag in Polen verkündet. Gleichzeitig wird Heynen weiterhin eine Vereinsmannschaft in der Ligasaison betreuen. Nach vorheriger Zusage seitens Heynen wird die VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH sich in den nächsten Tagen um einen Folgevertrag mit Vital Heynen bemühen.

Für zwei Jahre hatte Vital Heynen im Sommer 2016 seinen Vertrag in Friedrichshafen als Cheftrainer abgeschlossen. Während er im Sommer die belgische Nationalmannschaft trainierte, feierte er in den Wintermonaten schon bei seiner Antrittssaison 2016/2017 auf nationaler Ebene mit dem VfB zwei Titel und kann auch in dieser Saison den ersten Titel auf seinem Konto verbuchen. Nach dem Supercup im Oktober soll Anfang März der DVV-Pokalsieg folgen. Ungeschlagen stehen die Häfler in der Bundesliga auf dem ersten Tabellenrang und auf internationaler Ebene qualifizierten sie sich nach vier Spieltagen vorzeitig für die K.o.-Runde.

„Da ist es nur selbstverständlich”, sagt der Volleyball GmbH-Beiratsvorsitzende Wunibald Wösle, „dass wir uns auch in den kommenden Jahre seine Dienste sichern wollen.” Dem kommt der VfB nun einen Schritt näher. Während seine Mannschaft an diesem Mittwoch trainingsfreie Zeit genoss, saß Heynen beim polnischen Verband und unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag als Nationaltrainer des Weltmeisters 2014. Die belgische Nationalmannschaft gibt Heynen ab; als Vereinstrainer wird er allerdings weiterhin zur Verfügung stehen. „Schon vor den Gesprächen mit dem polnischen Verband hat Heynen mir versichert, dass – sollte er die Genehmigung bekommen in den Wintermonaten eine Vereinsmannschaft zu trainieren – er den Wunsch habe dies mit uns umzusetzen”, so Wösle.

In den kommenden Tagen werden sich beide Seiten zusammensetzen und an einem gemeinsamen Vertrag arbeiten. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Heynen in der Folgeperiode planen können und werden nun die Inhalte definieren”, sagt Wösle.

Beliebt bei den Fans in Friedrichshafen: Vital Heynen. Foto: Günter Kram
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CEV-Pokal: Schwerin und Stuttgart weiter, Dresden will folgen

Volleyball Magazin - Mi, 02/07/2018 - 11:03

Das lässt sich doch gut an: Schwerin und Stuttgart lösten im CEV-Pokal das Ticket für das Viertelfinale, heute (19 Uhr) sollte der Dresdner SC beim Heimspiel gegen das Schweizer Team aus Düdingen in der Margon Arena nachziehen und das deutsche Trio komplettieren. Der DSC geht mit einem klaren 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel in die Heimbegegnung.

Schwerin löste auch die Auswärtsaufgabe im ukrainischen Yushny souverän mit 3:1. Zunächst kam die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski allerdings nur schwer ins Spiel, die Gastgeber schlugen wesentlicher druckvoller auf als im Hinspiel, und waren im Block deutlich besser eingestellt.

Der Außenseiter aus der Ukraine holte den ersten Satz, sollte sich etwa eine Überraschung anbahnen? Schwerin gab die richtige Antwort, im Angriff wurde nun konzentrierter gearbeitet, auch der Dreierblock gegen die physisch starken Angreiferinnen war nun sehr präsent. Und da auch Louisa Lippmann nach anfänglichen Schwierigkeiten zur Höchstform auflief, übernahm der SSC die Kontrolle und sicherte sich am Ende einen souveränen Auswärtserfolg. 

Stuttgart erreichte ebenfalls das Viertelfinale im CEV-Pokal, nach dem 3:0 im Hinspiel konnte man sich im Rückspiel beim belgischen Klub Asterix Avo Beveren eine 2:3 (20:25, 29:27, 25:15, 23:25, 14:16)-Niederlage leisten.

Aller Voraussicht nach wartet in der nächsten Runde Dresden und damit ein sehr viel härterer Gegner. „Das ist mit das interessanteste Los, das wir bekommen konnten“, freut sich Geschäftsführer Aurel Irion, der sich eine gute Kulisse beim Rückspiel am 28. Februar erhofft. Das Hinspiel findet eine Woche zuvor am 21. oder 22. Februar statt.

Durchgesetzt: Jennifer Geerties und der Schweriner SC boten in der Ukraine nach Startschwierigkeiten eine weitgehend souveräne Vorstellung
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Deutsche Frauenteams in Europa gefordert

Volleyball Magazin - Di, 02/06/2018 - 13:29

Am heutigen Dienstag und morgigen Mittwoch sind mit dem Dresdner SC, SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart drei Frauen-Bundesligisten auf internationaler Ebene gefordert. Und das Trio hat beste Voraussetzungen , in das Viertelfinale im CEV Cup einzuziehen. Denn in den Hinspielen feierte die deutschen Teams klar 3:0-Erfolge. 

Khimik Yuzhny (UKR) gegen SSC Palmberg Schwerin (Dienstag, 18 Uhr)
Direkt nach dem Spiel in Erfurt ging es am Samstag nach Frankfurt. Nach einem kurzen Hotelaufenthalt trat der Tross aus Schwerin Sonntag früh die Reise in die Ukraine zum Achtelfinal-Rückspiel gegen Yushny an. Frankfurt, Warschau, Odessa - so lautete die Route. Nach der auch im spielerischen Bereich überzeugenden Leistung im Hinspiel ist das Erreichen des Viertelfinals fest im Blick. Dennoch gilt es von Beginn an, die physisch starken Angreiferinnen gut zu kontrollieren und im Aufschlag wie im Hinspiel genug Druck zu entwickeln, um die nötigen zwei Sätze unter Dach und Fach zu bringen. Personell ist bis auf die erkrankte Elisa Lohmann alles an Deck. Das Viertelfinale gegen das italienische Team von Casalmaggiore wäre eine große Herausforderung für das Schweriner Team.

Asterix Avo Beveren (BEL) gegen Allianz MTV Stuttgart (Dienstag, 19:30 Uhr)
Auf einer Erfolgswelle schwebt Stuttgart. Fünf Ligasiege in Folge, darunter ein 3:0 gegen den Dresdner SC, und zudem das Viertelfinale im CEV-Cup fest im Blick. Im Hinspiel gegen Asterix Avo Beveren gab es einen Dreisatzsieg für die Spielerinnen von Giannis Athanasopoulos. Die gute Ausgangslage soll auf belgischen Boden genutzt werden. Im Viertelfinale könnte es dann zum deutsch-deutschen Duell mit dem Dresdner SC kommen.

Dresdner SC gegen TS Volley Düdingen (SUI) (Mittwoch, 19 Uhr)
Der Dresdner SC steht mit mehr als einem Bein im Viertelfinale. Als einziges deutsches Team hat der DSC im CEV Cup keine Reisestrapazen. Die Mannschaft von Alexander Waibl will im Rückspiel in der Margon Arena gegen Düdingen den Sprung unter die besten acht Teams sicherstellen. In der Liga haben die Dresdnerinnen die 0:3-Pleite in Stuttgart gut weggesteckt. Mit dem klaren 3:0 gegen Vilsbiburg am Wochenende behauptete der DSC die Tabellenspitze. Nun soll auf europäischer Bühne der Sprung ins Viertelfinale folgen. Das Spiel ist live bei laola1.tv zu sehen.

Voll den Durchblick: Stuttgarts Spielführerin Deborah van Daelen und ihre Mitspielerinnen wollen im CEV-Cup ins Viertelfinale
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21 Dittligisten wollen nach oben

Volleyball Magazin - Mo, 02/05/2018 - 12:18

Die Volleyball Bundesliga (VBL) stellt einen neuen Rekord auf. 21 Vereine der 3. Liga streben den Weg in die 2. Liga an. 13 Frauen- und acht Männerteams haben die Unterlagen zur Vorlizenzierung für die Saison 2018/19 eingereicht.

Teilnehmer an der Vorlizenzierung sind: SC Alstertal-Langenhorn, SG Rotation Prenzlauer Berg, BBSC Berlin II (alle Dritte Liga Nord Frauen), TV Planegg-Krailing, TSV Ansbach (beide Dritte Liga Ost der Frauen), SV Blau-Weiß Aasee, RC Sorpesee, SF Aligse, BSV Ostbevern, TV Eiche Horn Bremen (alle Dritte Liga West der Frauen), VC Wiesbaden II, proWIN Volleys TV Holz, TV Waldgirmes (alle Dritte Liga Süd der Frauen), KMTV Eagles (Dritte Liga Nord der Männer), VC Gotha, ASV Dachau (beide Dritte Liga Ost der Männer), TV Hörde, TV Baden, TuS Mondorf (alle Dritte Liga West der Männer), TuS Kriftel und TSV Mimmenhausen (beide Dritte Liga Süd der Männer). Die 3. Ligen Nord und West bilden den Unterbau der 2. Bundesligen Nord. Die 2. Ligen Süd bekommen Aufsteiger aus den Drittligastaffeln Ost und Süd.

Nicht alle Interessenten können in der Saison 2018/2019 auch tatsächlich in die zweithöchste Spielklasse aufsteigen. „Die jeweiligen Meister der Dritten Ligen steigen direkt in die 2. Bundesliga auf. Falls in den Staffeln mehr Plätze frei sein sollten oder der Meister auf den Aufstieg verzichtet, könnte auch der Zweit- und eventuell der Drittplatzierte einer Dritten Liga aufsteigen“, erläutert Lisa Krieger, Manager der 2. Bundesligen.  

Viele Vereine beherzigen aber die Empfehlung der VBL, sich schon zur Vorlizenzierung zu melden, auch wenn sie erst mittelfristig den Aufstieg in die 2. Bundesliga angehen wollen. „Wir freuen uns über die frühzeitige Anmeldung und die perspektivische Planung der Teams. So haben wir die Möglichkeit, die Teams intensiv zu begleiten, und können bei den Entwicklungsprozessen beratend zur Seite stehen“, erläutert Lisa Krieger.

Die Teilnahme an der Vorlizenzierung verpflichtet nicht zum Aufstieg. Das Verfahren bietet den Vereinen vielmehr die Möglichkeit, ihre Möglichkeiten zu reflektieren. Die Aufstiegsaspiranten unterziehen sich einem umfangreichen Check, dessen Ergebnis zu einem schlüssigen Zweitligakonzept führt. Wichtig ist, dass  sportliche r Erfolg und Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen.

Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai eingereicht werden. Ende März und Anfang April fallen die sportlichen Entscheidungen in den 3. Ligen.

Aufstiegsaspirant: Der TSV Mimmenhausen mi Ex-Nationalspieler Christian Pampel (Nummer 4)
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Hysterie in Fernost – Japans erster Pokalfinalist

Volleyball Magazin - Fr, 02/02/2018 - 10:22

Genau einen Monat vor dem Pokalfinale am 4. März in der SAP Arena in Mannheim kommt es am Sonntag (17:00 Uhr) in Bühl schon zum Aufeinandertreffen zwischen „Bisons“ und „Häflern“. Alle Augen werden dann nicht nur auf den Favoriten und Tabellenführer vom Bodensee gerichtet sein, sondern auch auf Bühls Masahiro Yanagida, den ersten Japaner, der die Bälle durch die deutschen Volleyball-Arenen schmettert.

„Big in Japan”
Vor Saisonbeginn waren es nicht die Top-Vereine aus Friedrichshafen, Berlin oder Frankfurt, die für Aufregung sorgten. Vielmehr gehörte ein Großteil der Aufmerksamkeit den Bisons aus Bühl, die wegen Masahiro Yanagida plötzlich auch in Fernost in aller Munde waren. Von Osaka ging es für Yanagida, der im Alter von sieben Jahren das Volleyball-Spielen gelernt hat, ins beschauliche Bühl. Doch die Medienaufmerksamkeit war auch hier ungebrochen: Zu seinem Debüt erschienen mehrere japanische Fernsehsender, die den ersten Auftritt sowie das Match live vor Ort in die Heimat übertrugen.

Tränenreicher Abschied
Yanagida oder auch Drachengott, wie man in Japan die Spieler der Nationalmannschaft nennt, ist ein echter Star in seiner Heimat. Allein auf Twitter folgen ihm 170.000 Fans, die sich über regelmäßige Updates aus Deutschland freuen. Die Sehnsucht nach dem 25-jährigen, der vor seinem Wechsel nach Bühl für den Erstligisten Suntory Sunbird aufschlug, ist groß. Bei der Abreise aus Japan begleiteten ihn ebenfalls mehrere Fernsehteams sowie hunderte Fans, die bei seinem Abschied teilweise in Tränen ausbrachen. Ein roter Teppich, der extra für ihn ausgerollt wurde und eigens engagierte Bodyguards unterstrichen die Wertschätzung und Hysterie, die dem Außenangreifer in Japan zuteil wird.

Urlaub in Bühl
Die Begeisterung macht sich auch in seiner neuen Stadt bemerkbar. „Wir haben von Hotels die Rückmeldung bekommen, dass  japanische Gäste Übernachtungen angefragt haben, um bei ihren Europareisen einen Stopp in Bühl zu machen. Es gab auch schon japanische Fans, die eigens für Spiele von Japan nach Bühl fliegen, so groß ist die Begeisterung“, sagt Bühls Geschäftsführer Manohar Faupel.

„Ich brauche den Hype um mich nicht, natürlich freut er mich. In Osaka ist es manchmal unangenehm, wenn die Leute auf der Straße gleich auf einen zeigen und ein Foto oder Autogramm wollen. In Bühl werde ich nicht oft gefragt, auch wenn mich die Leute kennen. Sie sind hier sehr nett und unter diesem Aspekt, ist es hier einfacher als in Osaka“, sagt Yanagida.

Viel Eingewöhnungszeit hat er bei seiner ersten Auslandsstation als Profi-Volleyballer nicht gebraucht. In der Bundesliga ist er direkt zum Leistungsträger seines Teams aufgestiegen und hat in 13 Spielen 159 Punkte für Bühl erzielt. Im Punkteranking liegt er damit als bester Bühler Angreifer auf Platz drei. Mit seinen Leistungen hatte er auch großen Anteil am zweiten Pokalfinaleinzug in der Geschichte der Bühler. Er ist damit der erste Japaner, der im Pokalfinale steht und sehr glücklich über den Wechsel: „Es war die beste Wahl nach Deutschland zu gehen. Die Mentalität hier ist ähnlich wie die in Japan, die Menschen sind ernsthaft und seriös.“

„Bühl goes Japan”
Etwas aggressiver geht man es in Bühl beim Ticketverkauf für das Pokalfinale an. Mit einer extra dafür eingerichteten japanischen Ticketseite will man auch die Fans aus Fernost in die SAP Arena in Mannheim locken. Außerdem ist ein weiterer Coup gelungen. Tetsuya Kimura, Generalkonsul von Japan, wird aus München nach Bühl kommen, um sich mit Yanagida und der Fangruppe aus Japan zu treffen. Der im Oktober neu angetretene Generalkonsul hatte bereits in seinem Grußwort auf der Homepage des Konsulates auf Yanagida hingewiesen: „Darüber hinaus habe ich erfahren, dass Masahiro Yanagida seit Beginn der neuen Saison von einer Volleyball-Bundesliga-Mannschaft verpflichtet wurde.”

1400 Plätze sind in Mannheim reserviert, die Marke von 900 Ticket-Paketen wurde in Bühl schon in dieser Woche geknackt. Darunter sind auch über 30 japanische Fans, die ihren Helden spielen sehen wollen. „Wir brauchen die Unterstützung der Bühler Zuschauer, der Fans aus ganz Baden und der Region Mannheim. Ohne diese Fans haben wir keine Chance, den roten Block in der SAP-Arena zu bilden und für unser junges Team wird es schwierig, sich vor der Kulisse von gut 12.000 Zuschauern zu behaupten”, wirbt die Mannschaft um Unterstützung bei den eigenen Fans. Und zumindest in dem Punkt liegen die Bisons gegenüber dem Titelverteidiger aus Friedrichshafen schon vorn.

Masahiro Yanagida will auch im Pokalfinale hoch hinaus (Foto: Lucas Martin).
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Friedrichshafen marschiert auch durch die Champions League

Volleyball Magazin - Do, 02/01/2018 - 10:36

Die Bilanz ist schon fast furchterregend: Der VfB Friedrichshafen ist in dieser Saison in drei Wettbewerben ungeschlagen, die Mannschaft von Vital Heynen eilt unbeirrbar von Sieg zu Sieg. Der Deutsche Rekordmeister gewann nun auch sein viertes Gruppenspiel in der Champions League und führt den Pool B mit elf Punkten an. Gegen PAOK Thessaloniki siegten die Häfler Volleyballer vor 2290 Zuschauern im Schnelldurchgang mit 3:0 (25:22, 25:17, 25:18). Damit ist dem VfB Friedrichshafen der Platz unter den zwölf besten Teams Europas nur noch rechnerisch zu nehmen.

Das Team legte allerdings in der Besetzung Athanasios Protopsaltis, David Sossenheimer, Philipp Collin, Jakob Günthör, Bartlomiej Boladz, Simon Tischer und Markus Steuerwald nervös los. Spielmacher Tischer versuchte, das Spiel schnell zu machen und setzte Mittelblocker Günthör ein. Der vergab und blieb im Block hängen. Thessaloniki lag schnell mit 4:1 in Führung. Doch Günthör blockte drei Mal in Folge und führte sein Team heran.

Von nun an hatten die Gastgeber alles im Griff, die 120 PAOK-Fans, die die Halle schon eine Stunde vor Anpfiff lautstark unterhalten hatten, wurden merklich stiller. Der VfB zog sein Spiel eindrucksvoll durch, am Ende waren die Griechen über drei Sätze chancenlos.

„Ich bin sehr stolz auf unser Team heute Abend“, sagte Kapitän Simon Tischer nach dem Spiel: „Wir wollten heute unbedingt klar gewinnen und haben das auch geschafft.“ Heynen ergänzte: „Natürlich findest Du auch bei so einem Ergebnis als Trainer Dinge, die Du besser machen kannst. Aber das war heute eine sehr gute Leistung, und wir sind in der nächsten Runde. Jetzt spielen wir zuhause gegen Sastamala und könnten uns dann gegen Ankara ein heißes Duell um den Gruppensieg liefern.“

In bestechender Form: Friedrichshafen bleibt in dieser Saison ungeschlagen
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Sport1 zeigt heute das Spiel Potsdam gegen Schwerin

Volleyball Magazin - Mi, 01/31/2018 - 10:24

Wenn sich der SSC Palmberg Schwerin in der Frauen-Bundesliga beim SC Potsdam beweisen muss, ist Sport1 live dabei. Der Sender überträgt das Match am heutigen Mittwoch ab 19 Uhr. Dirk Berscheidt kommentiert, Co-Kommentatorin ist Kathy Radzuweit . Die frühere Nationalspielerin hat 204 Länderspiele absolviert und 2004 an den Olympischen Spielen teilgenommen. Zum Abschluss ihrer Sportkarriere war sie von 2012 bis 2015 in Potsdam aktiv.

Schwerin kam zuletzt immer besser in Schwung, besiegte binnen 48 Stunden Khimik Juschni aus der Ukraine im CEV-Cup-Achtelfinal-Hinspiel und den VfB Suhl in der Bundesliga. Klares Ziel des Meisters ist es, mit einem weiteren Sieg gegen Potsdam den Anschluss an Stuttgart auf Platz zwei zu halten.

Doch auch der SC Potsdam, aktuell auf Platz acht, hat die Play-offs im Blick und hofft, in der heimischen MBS Arena nach der jüngsten Pleite beim USC Münster auf einen stärkeren Auftritt. Das Hinspiel in Schwerin hatten die Potsdamerinnen klar mit 0:3 verloren.

Im Februar überträgt Sport1 drei weitere Spiele aus der Bundesliga. Am Mittwoch, 7. Februar, messen sich der VC Wiesbaden und der SC Potsdam miteinander, Sport1+ überträgt live ab 18:25 Uhr im Pay-TV, ab 19:15 Uhr ist das Spiel per Live-Einstieg zudem auch im Free-TV auf Sport1 zu sehen. Kommentator ist Dirk Berscheidt.


Gegen den Meister aus Schwerin gefordert: Sophie Dreblow vom SC Potsdam
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Champions League: Berliner Willensstärke mit Sieg belohnt

Volleyball Magazin - Mi, 01/31/2018 - 10:08

Grimmig und wild entschlossen blickte Aleksandar Okolic durch das Netz, als er den vielleicht spielentscheidenden Ball zum 24:23 im dritten Satz verwandelte. Damit konnte der erfolgshungrige Serbe die Wende im Match gegen die Spacer’s Toulouse abwenden und hatte nicht nur mit dieser Aktion maßgeblichen Anteil am 3:1-Erfolg (25:20, 15:25, 25:23, 25:18) der Berliner in Südfrankreich. Dieser Sieg brachte nicht nur drei Punkte, er ließ die Chancen auf das Erreichen der K.o.-Runde in der Champions League für den Deutschen Meister auch signifikant steigen.

Diagonalangreifer Paul Carroll zeigte sich erleichtert ob des wichtigen Sieges: „Das war ein gefährliches Auswärtsspiel. Für uns haben heute nur die drei Punkte gezählt, kein Tie-Break und erst recht keine Niederlage. Wir haben alle Fehler im zweiten Satz gemacht, da blieben nicht mehr viele für die anderen Durchgänge, in denen wir gegen Ende jeweils gut Druck gemacht haben. Mit dieser Ausgangssituation haben wir noch Chancen auf Rang zwei in der Gruppe und sind auch im Rennen um einen dritten Platz wieder dabei.”. Der Australier weiß, dass auch die drei sieg- und punktbesten Gruppendritten in der CEV Champions League das Play-off-12 erreichen.
 

Durchgesetzt: Die BR Volleys siegten in Toulouse mit 3:1. Foto: CEV
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