Volleyball-News

1. Ligen: Berlin feiert ersten Auswärtssieg

Volleyball Magazin - vor 2 Stunden 48 Minuten

Kaum zu glauben, aber wahr: Sieben Spieltage hat es gedauert, bis die BR Volleys auswärts bei den Netzhoppers die ersten drei Punkte mit nach Hause nehmen durften. Erster Verfolger des ungeschlagenen Tabellenführers VfB Friedrichshafen bleiben aber die United Volleys, die gegen Rottenburg ihren vierten Sieg in Folge einfahren konnten. Bei den Frauen deutet sich dagegen ein echter Dreikampf um die Spitze an.

Berlin punktet auswärts
Ein Pünktchen nach zwei Spielen in Düren und Frankfurt hatten die Berliner bisher auf ihrem Auswärtskonto. Das sollte sich am Samstag ändern. Bei den Netzhoppers sackte das Team von Coach Luke Reynolds einen 3:0-Sieg und drei Punkte ein. „Wir waren zu Beginn schlecht. Aber dann haben ich und das Team Rhythmus gefunden. Es ist immer schwer in Bestensee vor dieser stimmungsvollen Kulisse“, sagte BRV-Topscorer Paul Carroll (15 Zähler). In der Tabelle haben die Berliner (16 Punkte) damit Platz drei vor Düren (15 Punkte) verteidigt und können den Vorsprung bei einer Partie weniger noch ausbauen.

United Volleys bleiben dran
Einen Platz vor Berlin sind die United Volleys (17 Punkte) zu finden, die gegen Rottenburg in drei Sätzen kurzen Prozess machten und Friedrichshafen (21 Punkte) auf den Fersen bleiben. Coach Michael Warm hatte die Gelegenheit gegen den Tabellenzehnten genutzt und gleich mehreren Ersatzspielern Einsatzzeit gewährt. „Einige Leistungsträger waren durch das brutal harte Programm der zurückliegenden Wochen etwas angeschlagen, beziehungsweise hatten unter der Woche eine leichte Grippe zu überstehen. Umso erfreulicher ist es, wie die anderen mit Bravour in die Bresche gesprungen sind“, lobte Michael Warm die Leistung.

Alle Ergebnisse
Unterhaching vs. Lüneburg 3:0 (25-20, 25-21, 25-20)
Königs Wusterhausen vs. Berlin 0:3 (19-25, 20-25, 23-25)
Bühl vs. Herrsching 3:1 (25-15, 25-19, 22-25, 25-15)
Rhein-Main vs. Rottenburg 3:0 (25-18, 25-23, 25-18)
Solingen vs. Düren 0:3 (21-25, 17-25, 11-25)

Schwerin lässt Federn
Nach dem TV-Krimi unter der Woche zwischen Dresden und Schwerin durften beide Mannschaften auch am Wochenende auf das Feld, wobei Schwerin zu Hause gegen Münster erneut Federn ließ, nach einem 0:2-Rückstand aber zumindest noch einen 3:2-Sieg holte. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen einfach nicht zu Ende gespielt. Da hat vielleicht auch die nötige Aggressivität gefehlt. Trotzdem war es sehr gut, dass wir danach noch drei Sätze in Folge und das Spiel gewonnen haben“, sagte Louisa Lippmann im Anschluss. Dresden (20 Punkte) setzte dagegen die Siegesserie fort, gewann in Aachen (3:1) Spiel Nummer sieben in Folge und hat in der Tabelle nur noch einen Punkt Rückstand auf Schwerin (21 Punkte) und zwei Zähler auf Tabellenführer Stuttgart (22 Punkte).

Stuttgart übernimmt Tabellenführung
Die Stuttgarterinnen wiederum waren die großen Gewinner der Woche. Mit Siegen gegen VCO Berlin (3:1) und Potsdam (3:0) sammelten sie die volle Anzahl von sechs Punkten ein und profitierten dabei von den Schweriner Ausrutschern. „TABELLENFÜHRER“, feierten sie in Großbuchstaben auf der Facebook-Seite ihre perfekte Woche und den neuen Platz an der Sonne, den sie in der Saison zum ersten Mal innehaben.

Alle Ergebnisse
Aachen vs. Dresden 1:3 (21-25, 25-20, 18-25, 23-25)
Erfurt vs. Suhl 1:3 (20-25, 20-25, 25-22, 18-25)
Schwerin vs. Münster 3:2 (22-25, 23-25, 25-18, 25-17, 15-9)Vilsbiburg vs. Wiesbaden 1:3 (25-16, 23-25, 12-25, 23-25)
VCO Berlin vs. Stuttgart 1:3 (15-25, 25-21, 15-25, 20-25)
Potsdam vs. Stuttgart 0:3 (16-25, 14-25, 18-25)

Die Alpenvolleys Haching blocken Lüneburg mit 3:0 ab.
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BR Volleys erneut Mannschaft des Jahres in Berlin

Volleyball Magazin - vor 2 Stunden 58 Minuten

Zum dritten Mal nach 2013 und 2016 wurden die BR Volleys von den Berlinern gemeinsam mit den Hauptstadt-Medien zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt. Zu den Gewinnern des Votums zählt auch Kaweh Niroomand, der in der Kategorie „Trainer/Manager des Jahres“ den silbernen Bären gewann. Über 2000 Gäste feierten die Gewinner im Estrel mit stehenden Ovationen.

Sportliche Höhepunkte für die Hauptstadt-Volleyballer waren in diesem Jahr die Verteidigung der Deutschen Meisterschaft und der sensationelle Einzug ins Final Four der CEV Champions League. „In einer Sportstadt wie Berlin zwei Mal in Folge diese Auszeichnung zu bekommen, ist eine riesen Ehre für uns“, sagte Kapitän Robert Kromm auf der Bühne des Estrel. Platz zwei ging an die Fußballer des 1. FC Union Berlin, Rang drei belegten die Handballer der Füchse Berlin.

Hinter Bob Hanning (Manager und A-Jugend Trainer der Füchse) ging Platz zwei in der Kategorie „Trainer/Manager des Jahres“ an Kaweh Niroomand. Auf den dritten Platz kam Hertha-Trainer Pál Dárdai. Bereits zum achten Mal freut sich bei den Frauen Eisschnellläuferin Claudia Pechstein über die prestigeträchtige Auszeichnung – das schaffte vor ihr noch niemand in der Sportmetropole. Zur absoluten Weltspitze gehört auch Wasserspringer Patrick Hausding. Bei den Männern triumphierte Hausding nach seinem Sieg 2010 damit zum zweiten Mal.

Der Manfred von Richthofen-Solidaritätspreis, der mit einer finanziellen Zuwendung von 5000 Euro verbunden ist, wurde von Eduard Gutknechts Frau Julia entgegengenommen. Der Boxer brach nach einem Kampf in London gegen George Groves zusammen und hat seitdem mit schwersten gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen. Spontan spendete Kaweh Niroomand auf der Bühne zusätzlich 25000 an den ehemaligen Profi-Boxer. Insgesamt kamen am Samstagabend noch 50.000 Euro für die gebeutelte Familie zusammen. Ein starkes Zeichen der  Solidarität innerhalb der Sportmetropole Berlin.

Siegertypen: Die BR Volleys sind Mannschaft des Jahres in Berlin
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Olympiasiegerin Walkenhorst wieder mal operiert

Volleyball Magazin - Do, 12/07/2017 - 12:31

Die Nachricht ist kurz, aber folgenreich. Auf ihrer Facebookseite teilte Beach-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst mit, dass sie sich Anfang der Woche hatte einer Operation unterziehen müssen:

„Hallo Leute, ich musste mich kurzfristig an der Hüfte operieren lassen. Die Probleme vom Sommer sind wieder hochgekocht und auf ärztliches Anraten wurde eine kleine OP durchgeführt, um sicherzustellen, dass ich 2019 und 2020 topfit bin. Wir haben ja dann in jedem Jahr eine Goldmedaille zu verteidigen.
Der Arzt meinte, dass die OP super gelaufen ist und dass ich bald wieder topfit sein werde. Das war jetzt meine achte Operation - ich weiß inzwischen, wie man wieder auf die Beine kommt.
Liebe Grüße aus der Arcus Klinik in Pforzheim, Eure Kira”

Kira Walkenhorst wieder auch nach ihrer achten OP den Kampfgeist nicht verlieren. Foto: FIVB
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Frauen-WM: Vorrunde gegen Japan, Niederlande, Argentinien, Kamerun und Mexiko

Volleyball Magazin - Do, 12/07/2017 - 09:58

Die deutschen Frauen treffen in der Vorrunde der WM (29. September bis 20. Oktober) in Yokohama (Japan) auf die Gastgeberinnen, den EM-Zweiten Niederlande sowie Argentinien, Kamerun und Mexiko. Das ergab die Auslosung in der japanischen Hauptstadt am frühen Donnerstagmorgen.

„Ich bin mit unserer Gruppe wirklich zufrieden. Es hätte uns auch anders treffen können, wie man an Pool B sieht”, sagt Bundestrainer Felix Koslowski. „Japan ist immer extrem schwer zu spielen. Die Niederländerinnen sind physisch extrem stark und können um eine Medaille mitspielen. Argentinien ist eine spielstarke Mannschaft und Kamerun hat sich in den letzten Jahren zur besten Mannschaft Afrikas entwickelt. Mexiko ist die große Unbekannte in der Gruppe.”

Kapitänin erwartet heißen Tanz
Spielführerin Kapitänin Maren Fromm erwartet schwierige Spiele: „Für uns ist es eine gute Auslosung. Gegen Kamerun und Mexiko habe ich noch nie gespielt. Argentinien haben wir schon in Montreux getroffen, können aber auch hier bestehen. Gegen Japan erwarte ich ein heißes Duell, aber auch die Niederlande sind ein sehr schwerer Gegner. Wenn wir in einen Flow kommen, ist in dieser Gruppe trotzdem alles drin.”

Wie bei jeder Auslosung ist auch dieses Mal ein Pool enstanden, dem die Teams wohl gerne aus dem Weg gegangen wären. So bekommen die Fans in der Vorrunde in Sapporo schon zum Start mehrere Leckerbissen serviert, da mit Olympiasieger und den WM-Zweiten China, EM-Bronze Gewinner Türkei, Italien und Bulgarien gleich vier Teams aufeinander treffen, die in der Weltrangliste zu den Top-20 gehören. Kanada und Kuba gehen als Außenseiter ins Rennen.

Modus: Drei Gruppenphasen vor dem großen Finale
24 Teams, aufgeteilt auf vier Gruppen á sechs Mannschaften, kämpfen in der Vorrunde um den Einzug in die nächste Runde. Jeweils die besten vier Teams qualifizieren sich für die 2. Runde, die in zwei Gruppen á acht Mannschaften ausgetragen wird und in der jeweils drei Teams den Sprung in ein Final-Six schaffen (Zwei Gruppen á drei Teams). Dort kommen jeweils die zwei besten Mannschaften weiter und bestreiten die Halbfinals. Die Medaillenspiele finden am 19. und 20. Oktober in Yokohama statt.

Übersicht aller Gruppen
Pool A in Yokohama: Deutschland, Argentinien, Japan, Kamerun, Niederlande, Mexiko
Pool B in Sapporo: Bulgarien, China, Italien, Kanada, Kuba, Türkei
Pool C in Kobe: Aserbaidschan, Russland, Südkorea, Thailand, Trinidad & Tobago, USA
Pool D in Hamamatsu: Brasilien, Dominikanische Republik, Kasachstan, Kenia, Puerto Rico, Serbien

Angriff durch Jennifer Geerties gegen Argentinien beim Volley-Masters in Montreux. Foto: FIVB
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Europapokal: Vier Männer-Teams der VBL im Einsatz

Volleyball Magazin - Mi, 12/06/2017 - 09:40

Vier Männer-Bundesligisten sind ab Mittwoch in internationalen Wettbewerben aktiv. Dabei treten die BR Volleys und VfB Friedrichshafen in der Champions League an. Die SWD powervolleys Düren und die United Volleys Rhein-Main sind im CEV Cup gefordert.

Jastrzebski Wegiel vs. BR Volleys (Mittwoch ab 20:30 Uhr, Stream auf laola.tv)
Die Schuhe der BR Volleys sind geputzt für den Champions-League-Saisonstart bei Jastrzebski Wegiel in Polen. Ob der Deutsche Meister sich und seinen Fans am Mittwochabend ein Nikolausgeschenk bereiten kann, wird davon abhängen, wie Kapitän Robert Kromm & Co in der hitzigen Arena die Nerven bewahren und an ihr eigenes Leistungslimit gehen können. Die Berliner erwartet zum Auftakt der Königsklasse jedenfalls eine ganz hohe Hürde.  >> mehr lesen <<

VfB Friedrichshafen vs. Halkbank Ankara (Donnerstag ab 20 Uhr, Stream auf laola.tv)
Knapp 24 Stunden nach den BR Volleys startet der VfB Friedrichshafen zuhause in die Gruppenphase der Champions League. Gegner ist die vermeintlich stärkste Mannschaft der Gruppe B - und zwar der Meister aus der Türkei - Halkbank Ankara. VfB-Trainer Vital Heynen bereitet allerdings sowohl Mannschaft als auch Zuschauer gewissenhaft auf das Spiel vor. Im Fall eines Punktgewinns lockt für Letztere Freibier in der ZF Arena. >> mehr lesen <<

SWD powervolleys Düren vs. Abiant Lycurgus (Mittwoch ab 19 Uhr, Stream auf laola.tv)
Zum zehnten Mal tragen Dürens Spieler den Namen ihrer Heimat nach Europa. Am Mittwoch um 19 Uhr starten die SWD powervolleys Düren mit einem Heimspiel in der Arena Kreis Düren in ihre europäische Jubiläumssaison. Gegner in der ersten Hauptrunde des CEV-Europapokals ist das stärkste Team aus den Niederlanden, Abiant Lycurgus aus Groningen. Das Team führt die Ehrendivision nach zehn Spieltagen ungeschlagen an. Das Rückspiel findet am 21. Dezember um 20 Uhr in Groningen statt. >> mehr lesen <<

Montpellier Volley Université Club vs. United Volleys RheinMain (Mittwoch, ab 20 Uhr)
Für gleich zwei Pokal-Aufgaben zur Vorweihnachtszeit hat Fortuna den United Volleys ordentliche Herausforderungen beschert: Eine Woche bevor es am 13. Dezember gegen den Rekord-Gewinner VfB Friedrichshafen um den heißersehnten Einzug ins DVV-Pokalendspiel geht, muss das Team aus dem Rhein-Main-Gebiet am Mittwochabend im CEV Cup beim hochgehandelten Montpellier Volley Université Club antreten. Anders als bei der Europacup-Premiere der Uniteds vor einem Jahr, als sie es sensationell bis ins Halbfinale schaffen sollten, wartet in der Runde der besten 32 Teams mit dem Meisterschaftsdritten aus Frankreichs Ligue A diesmal gleich zum Auftakt ein echter Hammer-Gegner auf die Hessen. >> mehr lesen <<

Wenn die Friedrichshafener (blaues Trikot) gegen Ankara punkten, winkt den Fans Freibier. Foto: Günter Kram
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Pokalkracher der Frauen im Free-TV auf Sport1

Volleyball Magazin - Mo, 12/04/2017 - 13:55

In der Vorweihnachtszeit liefern sich der Dresdner SC und der SSC Palmberg Schwerin gleich zwei Duelle. Die Topteams der Bundesliga (VBL) treffen innerhalb von 14 Tagen in der Liga und im Pokal aufeinander. Beide Partien werden von Sport1 im Free-TV übertragen.

Nach dem Liga-Duell am Mittwoch (6. Dezember ab 19:30 Uhr auf Sport1) wird auch das Halbfinale im DVV-Pokal der beiden Spitzenteams auf dem Münchner Sportsender gezeigt. Am Mittwoch, den 20. Dezember stehen sich der Dresdner SC und der Meister aus Schwerin ab 18 Uhr erneut in der sächsischen Landeshauptstadt gegenüber. Wem gelingt der Sprung in das Pokalfinale, welches am 4. März in der Mannheimer SAP Arena stattfindet?

Gefühlt ist das Halbfinale am 20. Dezember ein vorweggenommenes Endspiel. „Wir wissen, das es schwer wird. Dresden ist eine gute Mannschaft, spielt kompakt und solide. Aber sie werden auch nicht gerade in die Hände klatschen und sich darüber freuen, dass sie gegen uns spielen dürfen. Wir sind selbstbewusst und wollen das gewinnen“, sagt Schwerins Chefcoach Felix Koslowski.

Zusammenspiel der Dresdnerinnen Mareen Apitz (links) und Saša Planinšec. Foto: Dirk Michen/DSC
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Männer-WM 2018: Auslosung der Vorrundengruppen

Volleyball Magazin - Fr, 12/01/2017 - 11:59

Im schönen Palazzo Vecchio in Florenz sind die Vorrundengruppen für die Männer-Weltmeisterschaft 2018 ausgelost worden, die vom 10. bis zum 30. September in drei bulgarischen und sechs italienischen Städten ausgetragen wird. Die 24 Teilnehmer spielen zunächst in vier Sechsergruppen, jeweils die ersten Vier ziehen in die zweite Runde ein, in der aus zwei Achtergruppen jeweils die ersten Drei die dritte Runde bestreiten. Erst danach stehen die vier Halbfinalisten fest.

Pool A (in Rom und Florenz/ITA): Italien, Argentinien, Japan, Belgien, Slowenien, Dominikanische Republik
Pool B (in Ruse/BUL): Brasilien, Kanada, Frankreich, Ägypten, China, Niederlande
Pool C (in Bari/ITA): USA, Russland, Serbien, Australien, Tunesien, Kamerun
Pool D (in Varna/BUL): Bulgarien, Polen, Iran, Kuba, Finnland, Puerto Rico

Die deutschen Männer hatten die Qualifikation für die WM verpasst. Die DVV-Frauen dürfen dagegen an der WM vom 29. September bis zum 20. Oktober in Japan teilnehmen. Hierfür werden am 7. Dezember in Tokio (JPN) die Vorrundengruppen ausgelost.

Titelverteidiger Polen muss in der Vorrunde der WM 2018 in Varna/BUL antreten. Foto: FIVB
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Nach 20 Jahren: Thilo von Hagen ist nicht mehr DVV-Pressesprecher

Volleyball Magazin - Mi, 11/29/2017 - 18:06

Als sich am Wochenende die Funktionäre zum Verbandstag in Frankfurt trafen, um über die Zukunft ihrer Sportart zu beraten, wurde ein Mann vermisst, der selten fehlt. Also fragte ein Landesverbands-Präsident bei Jörg Ziegler nach, wo denn Thilo von Hagen sei. Der befinde sich im Urlaub, antwortete der Generalsekretär des DVV. Da hat es Ziegler gegenüber dem Plenum mit der Wahrheit nicht so ganz genau genommen, denn aus dem Urlaub kehrt man zurück an seinen Arbeitsplatz.

Von Hagen wird das jedoch nicht vergönnt sein, der Pressesprecher des Verbandes wurde beurlaubt, was sprachlich einen kleinen aber de facto einen großen Unterschied bedeutet: Der 46-Jährige ist seinen Job los, was in Frankfurt zunächst als Gerücht die Runde machte, ist mittlerweile bestätigt. Von Hagen hat sich am Dienstag unter großer Anteilnahme von seinen Kollegen auf der Geschäftsstelle verabschiedet, an Externe verschickte er eine E-Mail, in der zu lesen war: „Heute teile ich Euch mit, dass ich nach knapp 20-jähriger Tätigkeit bei der Deutschen Volleyball Sport GmbH und dem DVV aufhöre. Ich möchte mich bei Euch für die Zusammenarbeit bedanken, die ich immer als sehr konstruktiv empfunden habe. Mir hat die Arbeit Spaß gemacht, auch weil ich mit netten Menschen und kompetenten Kolleginnen und Kollegen wie Euch zu tun hatte.”

Von Hagen schaffte es als Aktiver in der Halle mit seinem Verein GSV Osnabrück bis in die 1. Liga und qualifizierte sich auf Sand mit Partner Martin „Commander” Berkenkamp mehrmals für die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand. Während seines Studiums an der Sporthochschule Köln absolvierte er ein Praktikum beim Volleyball Magazin, das damals noch deutsche volleyball-zeitschrift hieß, und knüpfte die Kontakte zum DVV, die ihm den Job als Pressesprecher einbrachten.

In dieser Position erwarb sich von Hagen den Ruf als akribisch arbeitender Fachmann, der bei Athleten wie Journalisten gleichermaßen beliebt war. Umso größer war das Erstaunen in der Szene, als bekannt wurde, dass von Hagen gefeuert worden ist. In der VM-Redaktion gehen Nachfragen von Spitzentrainern und -spielern ein, die wissen wollen, was da los ist.

Die Antwort erscheint – wie so oft, wenn es sich um DVV-Angelegenheiten handelt – nebulös. Arne Dirks, Geschäftsführer der DVS GmbH, sagte auf Nachfrage des VM, die Entlassung sei „betriebsbedingter Natur“ und habe mit der Neustrukturierung der Zuständigkeiten ab Januar 2018 zu tun. Zu diesem Zeitpunkt gibt die Dienstleistungsagentur DVS Bereiche wie Buchhaltung und Öffentlichkeitsarbeit an den Dachverband zurück, ist also nicht mehr für die Planstelle des Pressesprechers zuständig. Warum der DVV von Hagen allerdings nicht übernimmt, damit ein ausgewiesener Fachmann weiterhin einer Tätigkeit nachgehen kann, für die ja auch in Zukunft Bedarf besteht, ist nicht zu erfahren. DVV-Generalsekretär Jörg Ziegler war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Von Hagen, der verheiratet ist und drei Kinder hat, muss sich also beruflich neu orientieren. In welche Richtung es den Journalisten trägt, erscheint derzeit ebenso ungewiss wie die Nachfolgefrage. „Ich hoffe“, so der scheidende Pressesprecher, „dass ich dem Sport in irgendeiner Form erhalten bleibe. Weil es das ist, was ich am meisten liebe und was ich am besten kann.”

Da war die Welt noch in Ordnung: Thilo von Hagen feiert mit Laura Ludwig und Kira Walkenhorst den Olympiasieg
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DVV-Pokal: Berlin scheitert an Herrsching

Volleyball Magazin - Mo, 11/27/2017 - 12:33

Die DVV-Pokal Halbfinals sind komplett: Bei den Männern qualifizierten sich Titelverteidiger VfB Friedrichshafen, die United Volleys, die Bisons aus Bühl sowie der TSV Herrsching, dem ein echter Coup in der deutschen Hauptstadt gelang. Im Anschluss sorgte die Glücksfee am Lostopf dann für ein Hammer-Duell im Halbfinale in Frankfurt: Die United Volleys empfangen den Rekordmeister aus Friedrichshafen.

Bei den Frauen kommt es am 20. Dezember (19 Uhr) zum Gipfeltreffen Dresden gegen Schwerin. Parallel dazu spielen Stuttgart und Wiesbaden den zweiten Finalteilnehmer aus. Die Halbfinalisten hatten sich gegen Münster (Stuttgart), Suhl (Wiesbaden), Potsdam (Dresden) und Vilsbiburg (Schwerin) durchgesetzt.

Was für ein Auftritt des „Geilsten Clubs der Welt“ in der Max-Schmeling Halle in Berlin. Mit 0:2 lagen die Bayern gegen den großen Favoriten schon zurück, der zum dritten Mal in Folge ins Finale von Mannheim einziehen wollte. Doch vor allem die schlechte Annahmeleistung der Gastgeber machte alle Hoffnungen bereits im Viertelfinale zunichte und ließ Herrsching zu einem 3:2 (22:25, 18:25, 25:20, 27:25, 15:13)-Erfolg feiern: „Uns fehlt das Selbstvertrauen. Wir sind derzeit nicht da, wo wir die letzten Jahre waren“, sagt Kapitän Robert Kromm. Herrschings Trainer Max Hauser konnte es kaum fassen: „Eine Zehn-Prozent-Chance habe ich uns schon gegeben. Am Ende hatten wir auch das nötige Glück und wurden belohnt."

Weitere Überraschungen blieben am Pokalwochenende aber aus: In den Partien zwischen Frankfurt und Solingen, Bühl und Königswusterhausen und Friedrichshafen und Lüneburg gaben die Favoriten keinen Satz ab und zogen locker ins Halbfinale ein.

Dann bekommen die Fans in Frankfurt ein echtes Hammer-Duell zu sehen: Die United Volleys treffen auf den Titelverteidiger vom Bodensee und könnten erstmals den Einzug ins Finale schaffen. Im zweiten Spiel treffen die Bisons aus Bühl auf Herrsching.

Mittwoch, 13. Dezember, 19 Uhr: United Volleys vs. VfB Friedrichshafen
Mittwoch, 13. Dezember, 20 Uhr: Bisons Bühl vs. GCDW Herrsching

Ins Finale geschmettert: Herrsching nutzte in Berlin die Annahmeprobleme der Gastgeber
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Einführung einer verpflichtenden DVV-Card für Spielerpassinhaber beschlossen

Volleyball Magazin - Mo, 11/27/2017 - 12:15

Sportlich gesehen war das Jahr 2017 eines der erfolgreichsten in der Geschichte des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Nun wurde im Rahmen des Hauptausschusses am Samstag in Frankfurt/Main auch noch die Einführung der DVV-Card beschlossen, die ein wichtiger Baustein für die digitale Zukunft des Verbandes sowie Volleyball in Deutschland ist und neue Möglichkeiten in der Vermarktung und Mitgliedergewinnung eröffnet.

Die Volleyball-Zukunft ist digital: Bereits zum Verbandstag im Juni in Hannover stellte DVV-Präsident Thomas Krohne seinen „DVV-Zukunftsplan 2021“ vor, der unter anderem ab 2018 die Einführung der DVV-Card und einer neuen digitalen Plattform mit zahlreichen Mehrwerten für alle Volleyball-Mitglieder und Fans vorsah. Die erste Hürde auf diesem Weg konnte am Samstag übersprungen werden. Im Vorfeld hatten sich die Landesverbände noch gegen die Pläne des DVV gewehrt.

In Frankfurt gaben sie aber doch grünes Licht für das in der deutschen Sportlandschaft einmalige Projekt, das folgendes vorsieht:

  • Einführung einer verpflichtenden, kostenfreien DVV-Card für alle Spielerpassinhaber.
  • Alle interessierten Landesverbände und die VBL können außerdem als Pilotprojekt eine kostenpflichtige DVV-Card Inhaberschaft einführen und gleichzeitig an deren Einnahmen partizipieren.
  • Der DVV kann darüber hinaus eine kostenpflichtige DVV-Card einführen, die sich alle Volleyball-Fans und sonstige Interessierte freiwillig zulegen möchten.

Als Überraschungsgast sprach der Vorstandsvorsitzende der comdirect, Arno Walter, über die Visionen des neuen Hauptsponsors und Innovationspartners und erklärte, wie die comdirect Volleyball in der Halle und im Sand für das TV, Fans und Sportler durch die bis 2020 geschlossene Partnerschaft noch attraktiver machen will: „Volleyball verkörpert für uns ein positives Lebensgefühl, Lifestyle und Teamspirit. Genau diesen Geist leben wir auch bei comdirect als smarter Finanzbegleiter für unsere Kunden. Wir möchten unsere digitale Expertise nutzen, um Volleyball weiterzuentwickeln.”

Um sportlich auch in den nächsten Jahrzehnten auf Augenhöhe mit der Weltspitze agieren zu können, blickte Vizepräsident Heinz Wübbena in seinem Bericht nicht nur auf die Erfolge in diesem Jahr zurück, sondern beleuchtete auch kritisch verschiedene Aspekte des Leistungssportsystems, die verändert oder verbessert werden müssen, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Als Ergebnis dieser Analyse wurde mit Sportdirektor Christian Dünnes ein strategischer Plan entwickelt, welcher in den kommenden Monaten die Erstellung eines neuen Nachwuchskonzeptes zusammen mit den Landesverbänden, der Bundesliga und den Bundesstützpunkten vorsieht.

Große Fortschritte und Erfolge waren auch im Bereich Snowvolleyball (siehe auch Aktuelle Ausgabe des VM) zu vermelden. Die eigens für die Sportart gegründete Snowvolleyball AG, unter Vorsitz des Vize-Präsidenten Andreas Künkler, hat die erstmalige Durchführung einer deutschen Snowvolleyball Meisterschaft beschlossen (Zeitpunkt und Venue noch nicht terminiert). Der erste deutsche Meister erhält das Startrecht bei der im März stattfindenden Europameisterschaft in Wagrain (Österreich).

Einstimmig wieder gewählt wurde Andreas Burkard als Vorsitzender der Deutschen Volleyball-Jugend, der dieses Amt seit 2011 innehat und von allen Beteiligten großen Dank für die positive Arbeit ausgesprochen bekam.

Arno Walter (links), Vorstandsvorsitzender der comdirect, und DVV-Präsident Thomas Krohne beim Verbandstag in Frankfurt. Foto: DVV
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Videotipp: Wenn die eigene Schwester losheult

Volleyball Magazin - Fr, 11/24/2017 - 06:00

Dass Alexander Walkenhorst nicht auf den Mund gefallen ist, war bekannt. Das stellt der Beach-Profi in einem wirklich launigen Interview mit sportstadt.tv, einem Internetportal aus Düsseldorf, unter Beweis. Dort verrät er unter anderem, mit welch fiesen Tricks ihn seine Schwester Kira früher ärgerte. Ein großer Spaß ist zum Abschluss des Beitrags das russische Roulette mit Eiern. Wir finden: Unbedingt ansehen!

Hier geht's zum Video.

Gute Unterhaltung: Alexander Walkenhorst im Interview mit Jan Wochner.
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Landesverbände wehren sich gegen DVV-Pläne

Volleyball Magazin - Do, 11/23/2017 - 11:28

In der aktuellen Ausgabe des VM, die am heutigen Donnerstag erscheint, beschäftigen wir uns unter anderem intensiv mit einem Thema, das bei den Landesverbänden kurz vor dem außerordentlichen Verbandstag am Samstag (25. November) in Frankfurt für massiven Widerstand sorgt: Gibt es den Spielerpass künftig nur noch in Abhängigkeit von einer Einzelmitgliedschaft vom Deutschen Volleyball-Verband? DVV-Präsident Thomas Krohne hatte bei seiner Wiederwahl im Juni seine Zukunftspläne bis 2021 vorgestellt. Unter anderem will er bis dahin eine Million Mitglieder generiert und eine Steigerung der Sponsorenerlöse auf fünf Millionen Euro umgesetzt haben.

Zudem stellte er seine Vision vor, wie der den Verband umstrukturieren will: „Einführung einer DVV-Einzelmitgliedschaft.“ Konkret geht es darum, dass ab der Saison 2018/2019 bundesweit alle Inhaber eines Spielerpasses gezwungen werden sollen, neben den Gebühren für dieses Dokument eine „Volley Card” zu kaufen, die zusätzlich zwölf Euro im Jahr kostet.

Das Vorhaben stößt jedoch auf Kritik bei den Landesverbänden. Vor dem Verbandstag brachten sie in einem zehnseitigen Positionspapier ihre Sorgen zum Ausdruck. Besonders mit einer Frage wird der Finger in die Wunde gelegt: „Warum lösen aktuelle Strukturen das Finanzproblem nicht?”

Tatsächlich fällt auf, dass der DVV derzeit weit davon entfernt ist, sein Ziel zu erreichen, fünf Millionen Euro durch Sponsoren zu erwirtschaften. Nun geht es darum, zumindest einen Teil der fehlenden Gelder durch andere Quellen in die Kasse zu spülen. Bei rund 120000 Spielerpass-Inhabern würde der Dachverband mit Einführung einer „Volley Card“ jährlich rund 1,4 Millionen Euro an Gebühren kassieren.

In der Dezember-Ausgabe ist nachzulesen, dass dieser Vorstoß kein Selbstläufer wird. Die Landesverbände sperren sich gegen den Antrag und könnten ihm in der ursprünglichen Form die Zustimmung verweigern. Harald Schoch, Präsident in Südbaden, sagt: „Wir werden durch die neuen Strukturen entmachtet und geben alle Kompetenzen in die Hände des DVV. So kann das nicht laufen.” Hubert Martens (Westdeutscher Volleyball-Verband) ergänzt: „Mit den Einnahmen durch die Volley Card will der DVV seinen eigenen Haushalt auf stabile Füße stellen. Ob dann noch was für die Landesverbände übrig bleibt, kann keiner garantieren. Wir kämen in eine Abhängigkeit vom DVV, die unser Föderalismus-System infrage stellt.”

Bayerns Verbandspräsident Klaus Drauschke räumt Gesprächsbereitschaft ein: „Wir müssen Wege finden, dass der DVV zu mehr Geld kommt und sind für bestimmte Entwicklungen zu haben.” Allerdings sagt er auch: „Wir zucken sehr heftig bei den Worten verpflichtend und kostenpflichtig. Wenn der DVV seine Volley Card mit den Spielerpässen verknüpft, scheiden sich die Geister.”

Gibt es den Spielerpass künftig nur noch in Verbndung mit einer Volley Card?
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DVV-Pokal: Die Viertelfinals steigen

Volleyball Magazin - Do, 11/23/2017 - 11:09

Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des DVV-Pokals. Bei den Frauen und Männern gehen die Viertelfinalpartien über die Bühne. Zudem wird im Anschluss an die Begegnung zwischen den BR Volleys und dem TSV Herrsching (Spielbeginn 18:30 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle das Halbfinale bei den Frauen und Männern ausgelost. Wer kommt dem Ziel Pokalfinale in Mannheim am 4. März  ein Stück näher?

Sportdeutschland.TV (www.sportdeutschland.tv) überträgt die Auslosung per Livestream. Zuvor kämpfen acht Frauen- und acht Männerteams um den Einzug in die Vorschlussrunde (alle Partien sind im Livestream bei Sportdeutschland.tv zu sehen). Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern stehen reine Bundesliga-Duelle an.

Viertelfinale der Frauen:
25. November, 17:30 Uhr: Dresdner SC - SC Potsdam
25. November, 19:00 Uhr: VC Wiesbaden - VfB Suhl LOTTO Thüringen
26. November, 18:00 Uhr: USC Münster - Allianz MTV Stuttgart
26. November, 18:00 Uhr: Rote Raben Vilsbiburg - SSC Palmberg Schwerin

Viertelfinale der Männer:
25. November, 20:00 Uhr: Volleyball Bisons Bühl - Netzhoppers KW
25. November, 18:30 Uhr: BR Volleys - TSV Herrsching
25. November, 19:30 Uhr: VfB Friedrichshafen - SVG Lüneburg
26. November, 18:00 Uhr: Bergische Volleys - United Volleys

Das Halbfinale wird am 13. Dezember bei den Männern und 20. Dezember bei den Frauen gespielt. Die Endspiele der Männer und Frauen werden am 4. März in der Mannheimer SAP Arena ausgetragen.

Objekte der Begierde: Alle Klubs wollen nach Mannheim, um den DVV-Pokal auszuspielen
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Beachvolleyball: Borger/Kozuch sind Nationalteam

Volleyball Magazin - Mi, 11/22/2017 - 12:28

Das Wichtigste an der Meldung, dass der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) einen neuen Innovationspartner hat, ist die Mitteilung, welche Duos in Zukunft den Status als Nationalteam erhalten: „Laura Ludwig/Kira Walkenhorst, Chantal Laboureur/Julia Sude, Karla Borger/Margareta Kozuch, Victoria Bieneck/Isabel Schneider bei den Frauen sowie Markus Böckermann/Lars Flüggen, Julius Thole/Clemens Wickler, Nils Ehlers/Lorenz Schümann und Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms heißen die Teams, die 2018 als DVV-Nationalteam auf Punktejagd gehen”, heißt es auf der Homepage des DVV.

Dabei stechen vor allem zwei Namen ins Auge: Karla Borger und Margareta Kozuch. Die Vizeweltmeisterin von 2013 und die langjährige Spielführerin der Hallen-Nationalmannschaft hatten sich vor einem Jahr zusammengetan und lagen seitdem mit dem Verband im Dauerclinch. Der Streit entzündete sich daran, dass sich das Duo weigerte, am Stützpunkt in Hamburg zu trainieren und auf eigene Strukturen setzte. Daraufhin verweigerte der DVV Borger/Kozuch den Status als Nationalteam-Status und strich die beiden Athletinnen mehrfach von der Startliste internationaler Turniere. Stattdessen wurden Nachwuchsteams nominiert, obwohl sie weniger Ranglistenpunkte hatten.

Das alles scheint nun keine Rolle mehr zu spielen. Borger/Kozuch werden gleichberechtigt behandelt, obwohl sie auch weiterhin sie sich weiterhin auf Teneriffa in Form bringen und nicht in der Hansestadt. „Ich freue mich, dass wir nun in Ruhe arbeiten und unseren Sport wieder in den Fokus stellen können”, sagte Karla Borger dem Portal beach-volleyball.de. Mit Laboureur/Sude trainiert ein zweites Nationalteam außerhalb von Hamburg (nämlich in Stuttgart). Zudem arbeiten die Olympiasieger Ludwig/Walkenhorst zwar im Stützpunkt, bevorzugen aber ebenfalls eine sogenannte Insellösung mit eigenem Trainerteam. Damit hat dem Frauen-Bundestrainer Imornefe Bowes mit Victoria Bieneck und Isabel Schneider lediglich ein Nationalteam unter seinen Fittichen, mit dem er regelmäßig arbeiten kann.

Anders sieht es bei den Männern aus, wo Bundestrainer Martin Olejnak und sein Assistent Eric Koreng in Hamburg gleich vier Nationalduos um sich versammeln, um dorthin zu führen, wo die Frauen längst angekommen sind: In die internationale Spitze.

Was lange währt: Margareta Kozuch (links) und Karla Borger dürfen sich jetzt Nationalteam nennen
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Spitzenspiel der Männer-Bundesliga live auf Sport1

Volleyball Magazin - Di, 11/21/2017 - 11:16

Aufschlag für die Bundesliga der Männer auf Sport1: Zur Premiere der Übertragungen im Free-TV zeigt Sport1 das Topduell United Volleys Rhein-Main gegen den Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys am Mittwoch, 22. November, live ab 19:00 Uhr. Die United Volleys liegen aktuell auf Platz drei der Tabelle und damit dank des besseren Satzverhältnisses vor den Berlinern auf Rang fünf. In der Fraport Arena geht es um eine Weichenstellung für beide Teams, nachdem die BR Volleys im Oktober mit einem 0:3 bei den SWD powervolleys Düren einen unerwarteten Fehlstart hingelegt haben. Zuletzt zeigten sie beim 3:1 über die SVG Lüneburg aber eine Leistungssteigerung. Als Kommentator ist Dirk Berscheidt im Einsatz.
 
Nach dem Auftritt in Frankfurt wartet auf die Berlin Recycling Volleys bereits eine Woche später der nächste Auftritt im Free-TV auf Sport1: Die Mannschaft von Trainer Luke Reynolds bekommt es am Mittwoch, 29. November, live ab 19:00 Uhr vor eigener Kulisse mit den Hypo Tirol Alpenvolleys Haching zu tun. Der Neuzugang, eine deutsch-österreichische Kooperation, liegt aktuell nur einen Zähler hinter den Berlinern und würde nur zu gern mit einem Sieg beim Meister ein Ausrufezeichen setzen. Hans-Joachim Wolff kommentiert.

Die United Volleys wollen auch am Mittwoch jubeln. Foto: United Volleys/Heinz Mösinger
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Voting für die BR Volleys als „Mannschaft des Jahres“

Volleyball Magazin - Fr, 11/17/2017 - 12:42

Die Stadt Berlin wählt zum 39. Mal ihre „Champions 2017 – Berlins Sportler des Jahres”. Jeweils zehn Sportlerinnen, Mannschaften und Trainer/Manager – sowie elf Sportler der großen Sportmetropole, die im Jahr 2017 besondere Leistungen vollbracht haben, dürfen sich über eine Nominierung freuen – darunter auch der die Berlin Recycling Volleys als Titelverteidiger.

Die BR Volleys stehen nach der achten Deutschen Meisterschaft und dem Einzug ins Final Four der Champions League nicht nur als „Mannschaft des Jahres” zur Wahl, auch Kaweh Niroomand hat es in die Vorauswahl als „Trainer/Manager des Jahres” geschafft.

Die sportlichen Argumente haben Robert Kromm und Co geliefert – nun ssind die Fans am Zug: Bis zum 26. November kann für die Hauptstadt-Volleyballer abgestimmt werden. Außerdem gibt es zahlreiche attraktive Preise rund um den Berliner Sport zu gewinnen.

Hier geht's zum Voting: www.champions-berlin.de/wahl

Die BR Volleys brauchen jede Stimme.
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1. Ligen: Drei Spitzenspiele am Wochenende

Volleyball Magazin - Fr, 11/17/2017 - 09:52

Am Wochenende stehen in den 1. Ligen drei Partien auf dem Spielplan, in der Spitzenteams in direkten Duellen aufeinandertreffen. Alle Begenungen werden bei www.sportdeutschland.tv gestreamt.

1. Liga Männer: Kann Düren auch auswärts siegen?
Drei makellose Siege, u.a. gegen die Top-Teams Berlin und United Volleys, hat Düren bislang auf dem Konto und steht somit auf Platz zwei der Tabelle. Auswärts langte es aber bislang in zwei Partien lediglich zu einem Punktgewinn. Ob sich daran etwas am Wochenende ändert, erscheint fraglich, denn die Mannschaft um EM-Silbermedaillengewinner Michael Andrei gastiert beim Primus aus Friedrichshafen. Und der präsentiert sich bislang bärenstark, eilt in allen Wettbewerben von Sieg zu Sieg. Zuletzt in der Champions League und im DVV-Pokal.

In zwei der drei anderen Partien liegen die Favoritenrollen klar bei den Gastgebern aus Lüneburg und Bühl. Spannend verspricht das Duell zwischen Königs Wusterhausen und Herrsching zu werden.

Ansetzungen Männer
Sa, 18.11., 19:00 Königs Wusterhausen – Herrsching 
Sa, 18.11., 19:30 Friedrichshafen – Düren
Sa, 18.11., 20:00 Lüneburg – Rottenburg
Sa, 18.11., 20:00 Bühl – Solingen
Mi, 22.11., 19:10 Rhein-Main – Berlin (live im Free-TV bei SPORT1)
Mi, 22.11., 19:30 Solingen – Friedrichshafen

1. Liga Frauen: Wer bleibt dran an Schwerin?
Vierter gegen Zweiter und Fünfter gegen Dritter – das sind die Top-Duelle bei den Frauen. Konkret geht es um die Partien Stuttgart gegen Münster und Vilsbiburg gegen Dresden. Sollten Münster und/oder Dresden dreifach punkten, bleiben sie an Primus Schwerin dran, der beim Spiel gegen das noch sieglose Erfurt keine Probleme haben sollte.

Wiesbaden hat die Möglichkeit, mit zwei Siegen (in Berlin und in Potsdam) nach oben zu kommen, Potsdam will nach dem guten Saisonauftakt gegen Dresden (3:2) und drei Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur finden.

Ansetzungen Frauen
Fr, 17.11., 17:00 VCO Berlin – Wiesbaden
Sa, 18.11., 18:00 Aachen – Suhl
Sa, 18.11., 19:00 Schwerin – Erfurt
Sa, 18.11., 19:00 Vilsbiburg – Dresden
So, 19.11., 14:30 Stuttgart – Münster
So, 19.11., 16:30 Potsdam – Wiesbaden

Wiesbadens Nationalspielerin Tanja Großer spielte einst selbst beim VCO Berlin. Foto: Detlef Gottwald
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DVV-Pokal: Titelverteidiger Friedrichshafen im Viertelfinale

Volleyball Magazin - Do, 11/16/2017 - 09:33

Der VfB Friedrichshafen wahrt seine Chancen auf die Titelverteidigung im DVV-Pokal. Als letzter Bundesligist griff der Rekordmeister gegen die TG Rüsselsheim II in den Wettbewerb ein und besiegte den Zweitligisten im Achtelfinale mit 3:0 (25:14, 25:12, 25:17). Als wertvollste Spieler wurden bei Rüsselsheim Libero Christian Hesse und auf VfB-Seite Außenangreifer Athanasios Protopsaltis ausgezeichnet. Im Viertefinale trifft Friedrichshafen nun am Samstag, 25. November um 19:30 Uhr in der ZF Arena auf die SVG Lüneburg.

Viertelfinale der Männer
25.11., 18.30 Uhr: Berlin Recycling Volleys vs. TSV Herrsching
25.11., 20.00 Uhr: Volleyball Bisons Bühl vs. Netzhoppers SolWo Königspark KW
25.11., 19.30 Uhr: VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg
26.11., 18.00 Uhr: Bergische Volleys vs. United Volleys

Viertelfinale der Frauen im Überblick:
25.11., 17:30 Uhr Dresdner SC - SC Potsdam
25.11., 19:00 Uhr VC Wiesbaden - VfB Suhl LOTTO Thüringen
26.11., 18:00 Uhr USC Münster - Allianz MTV Stuttgart
26.11., 18:00 Uhr Rote Raben Vilsbiburg - SSC Palmberg Schwerin

Friedrichshafen bleibt im Rennen um den DVV-Pokal. Foto: Günter Kram
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Friedrichshafen überzeugt – Enttäuschung in Rottenburg

Volleyball Magazin - Mo, 11/13/2017 - 10:29

Am 17. November werden die Gruppen für die Hauptphase der Champions League ausgelost, dann befinden sich mit den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen zwei deutsche Top-Teams im Lostopf.

Friedrichshafen setzte sich in der Qualifikation souverän gegen die Bulgaren aus Burgas durch. Nach dem 3:1 im Hinspiel siegte die Mannschaft von Vital Heynen klar in drei Sätzen (25-12, 25-21, 25-14) und unterstrich damit die derzeitige hervorragende Verfassung. Bereits nach zwei Sätzen war das Königsklassen-Ticket sicher, nun ist man auf die Gegner gespannt. Heynen zeigte sich zufrieden: „Wir haben sehr gut gespielt, Burgas ist keine schlechte Mannschaft. Wir sind dieses Jahr ein klein wenig stärker als im letzten Jahr." Mögliche Gegner in den Pool Matches sind u.a. Nowosibirsk/RUS mit Georg Grozer und Jastrzebski/POL mit Lukas Kampa und Salvador Hidalgo, die sich ebenfalls in der Qualifikationsphase souverän behaupteten.

Enttäuschung in Rottenburg
Der TV Rottenburg hatte sich einiges vorgenommen, wollte vor eigenem Publikum im Erstliga-Derby endlich den ersten Sieg einfahren. Doch am Ende war die Enttäuschung groß, denn auch gegen Bühl blieb die Truppe von Hans-Peter Müller-Angstenberger letztlich chancenlos. Derweil konnte Düren auf seine Heimstärke bauen und im dritten Spiel vor eigenem Publikum den dritten Dreier einfahren, der vorläufige zweite Platz ist die Belohnung. Berlin hielt in vier Sätzen die Lüneburger in Schach und klettert weiter in der Tabelle (aktuell Vierter) nach oben, Herrsching zeigte auch im zweiten Duell mit Unterhaching, wer "Herr in Bayern" ist.

Ergebnisse Männer
Herrsching – Unterhaching 3:1 (25:19 25:22 20:25 25:17)   
Rottenburg – Bühl 0:3 (24:26 19:25 20:25)
Düren – Königs Wusterhausen 3:0 (25:23 25:15 27:25)
Berlin – Lüneburg 3:1 (25:20 25:27 25:21 25:14)

Europapokal
VfB Friedrichshafen – Neftohimic 2010 Burgas/BUL 3:0 (25:12 25:21 25:20) Hinspiel 3:1 für Friedrichshafen

Rabenmotor stottert zunächst
Den ersten Satzgewinn konnten die jungen Spielerinnen des VC Olympia Berlin bejubeln. Nach dem Satzrückstand reagierte Vilsbiburgs Trainer Timo Lippuner und wechselte mit Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann zwei Mittelblockerinnen der Nationalmannschaft ein. Das zeigte Wirkung: Von da an übernahmen die Raben das Kommando und landeten den dritten Bundesliga-Sieg in Serie.

Ergebnis Frauen
VCO Berlin – Vilsbiburg 1:3 (25:18 19:25 20:25 13:25)

Nach zwei Siegen gegen Burgas steht Friedrichshafen in den Pool Matches der Königsklasse. Foto: Günter Kram
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DVV-Pokal: Ein Achtelfinale der Frauen ohne Überraschungen

Volleyball Magazin - Mo, 11/13/2017 - 10:09

Ohne Probleme haben sich die favorisierten Frauen-Teams im Achtelfinale des DVV-Pokals behauptet. Einzig Straubing war es am Wochenende vergönnt, den klassenhöheren Potsdamerinnen einen Satz abzuknüpfen.

Die Topspiele im Viertelfinale finden zwischen den Roten Raben Vilsbiburg und Meister SSC Palmberg Schwerin sowie dem Liga-Zweiten USC Münster und Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart statt. Das Ziel aller Teams ist es, am 4. März im DVV-Pokalfinale zu stehen. Austragungsort für die Endspiele der Frauen und Männer im DVV-Pokal ist die SAP Arena in Mannheim.

Nach dem hart umkämpften Sieg der Roten Raben Vilsbiburg am Mittwoch in Offenburg (3:2) setzten sich mit dem SSC Palmberg Schwerin und dem Dresdner SC zwei weitere Erstligisten bei unterklassigen Teams am Samstag durch. Schwerin siegte im Schnelldurchgang bei Regionalligist USV Vimodrom Jena mit 3:0 und gab nur 27 Punkte ab. Der DSC gab sich beim Zweitligisten BBSC Berlin ebenfalls keine Blöße (3:0). Ebenfalls deutlich gewann Allianz MTV Stuttgart im Erstliga-Vergleich gegen die Ladies in Black Aachen. Im Thüringer Bundesliga-Derby feierte VfB Suhl LOTTO Thüringen einen 3:1-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Mit dem SC Potsdam, VC Wiesbaden und dem USC Münster setzten sich zudem drei Bundesligisten bei Zweitliga-Teams durch.

DVV-Pokal-Viertelfinale der Frauen im Überblick:
25.11., 17:30 Uhr Dresdner SC - SC Potsdam
25.11., 19:00 Uhr VC Wiesbaden - VfB Suhl LOTTO Thüringen
26.11., 18:00 Uhr USC Münster - Allianz MTV Stuttgart
26.11., 18:00 Uhr Rote Raben Vilsbiburg - SSC Palmberg Schwerin

Der VCW freut sich über den Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Foto: Detlef Gottwald
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